Die Entwicklungen am Neubauprojekt KARLA am Ettlinger Tor werden weiter vorangetrieben. Darüber informiert der Landkreis Karlsruhe in einer Pressemitteilung am 26. August. In der Sitzung vor der Sommerpause hat der Kreistag im Juli den Verkauf der noch unbebauten Fläche an der Seite der Tiefgarageneinfahrt einschließlich der darüberliegenden Freifläche an das Immobilienunternehmen der „weisenburger-Gruppe“ beschlossen. Die Fläche soll unmittelbar nach Fertigstellung des KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrums in Form eines Hochhauses bebaut werden.

Karlsruhe benötigt dringend bezahlbaren Wohnraum

Mit dem Vorhaben soll dringend benötigter, bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Nach den derzeitigen Planungen entstehen ausschließlich Wohnungen, die im Rahmen der Wohnraumförderung nach dem Landeswohnraumförderungsgesetz (LWoFG) gefördert werden.

Karlsruhe benötigt dringend bezahlbaren Wohnraum. (Archivbild)

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Foto: Thomas Riedel

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Foto: Thomas Riedel

„Das Projekt verbinde soziale und ökologische Ziele“, so der Landkreis. Die Wohnungen sollen den energetischen Anforderungen des KfW-40-Standards entsprechen. Das bedeutet, dass nur 40 Prozent der Energie benötigt, die ein gesetzlich definierter Standard-Neubau verbraucht, wodurch 60 Prozent der Heiz- und Energiekosten eingespart werden können.