Inbetriebnahme 2031

Bremen bekommt deutschlandweit erstes CO2-Exportterminal

27.08.2026 – 14:36 UhrLesedauer: 2 Min.

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Visualisierung des Projekts: Die Inbetriebnahme des ersten CO2-Exportterminals ist für 2031 geplant. (Quelle: Messer SE & Co. KGaA)

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Premiere in Bremen: Deutschlands erstes CO2-Exportterminal soll in wenigen Jahren in Betrieb gehen. Nun gibt es die kartellrechtliche Genehmigung.

Schon 2031 soll in Bremen das deutschlandweit erste CO2-Exportterminal in Betrieb gehen. Das geplante Joint Venture namens „CarbonBridge“ hat nun die kartellrechtliche Genehmigung der Europäischen Kommission erhalten. Das geben die beteiligten Firmen Ambrian Energy GmbH und Messer SE & Co. KGaA am Donnerstag bekannt.

Das Exportterminal, das auch den Namen „CarbonBridge“ tragen wird, soll anfangs eine maximale Umschlagskapazität von rund 2,3 Millionen Tonnen pro Jahr erreichen, eine Steigerung auf etwa vier Millionen Tonnen jährlich ist perspektivisch geplant.

Exportterminal gilt als Leuchtturmprojekt

„Das CO2-Exportterminal wurde entwickelt, um den dringenden Bedarf einer funktionsfähigen Logistikkette für rückgewonnenes Kohlendioxid aus CO2-intensiven Branchen, wie etwa der Zement-, Glas- und Stahlindustrie oder der Müllverbrennung, zu decken“, heißt es in der Mitteilung.

Die „CarbonBridge“ ermögliche CO2-intensiven Branchen, ihre Umweltbelastung zu reduzieren und die betriebliche Effizienz aufrechtzuerhalten. So solle das Exportterminal zum Leuchtturmprojekt werden, was die CO2-Rückgewinnung samt Transport und Speicherung in Europa angeht. Das Terminal spiele eine zentrale Rolle für die klimaneutrale Zukunft Deutschlands.

Ambrian Energy mit Sitz in Bremen-Häfen bringt ein drei Hektar großes Grundstück in der Stadt in das Projekt ein. „Dieser Standort bietet logistische Vorteile, darunter eine bestehende Bahnanbindung für den CO2-Transport per Zug und einen Hafenanleger, der Schiffe mit einer Kapazität von bis zu 30.000 Tonnen aufnehmen kann“, heißt es. Das rückgewonnene CO2 wird dann zu geologischen Speicherstätten in der Nordsee weitertransportiert.