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Stuttgart – Lothar Matthäus (65) tippt den VfB Stuttgart in die Bundesliga-Top-3, Didi Hamann (53) sieht den VfB als Meisterkandidaten, sollten die Bayern schwächeln, und Paderborn-Coach Ralf Kettemann (40) tippt Stuttgart sogar als Meister. Kann der VfB trotz Dreifachbelastung inklusive Königsklasse in der Liga erneut durchstarten und vielleicht sogar den zweiten Titel nach dem Pokalsieg 2025 unter Erfolgstrainer Sebastian Hoeneß (44) holen?

Hoeneß kennt die Meisterschaft-Tipps seiner Kollegen. Und bremst die Titel-Träume. Er sagte am Mittwoch: „Meine Aufgabe ist es, die Dinge richtig einzuordnen. Dort, wo wir uns aktuell bewegen, bewegen wir uns schon sehr an unserem Limit. Das heißt nicht, dass wir schon am Limit sind, aber wir sind nicht mehr weit weg. Da muss man die Kirche im Dorf lassen. Am Ende gibt es noch einige Klubs, die ganz andere Möglichkeiten als wir haben. Aber wir sind ambitioniert. Die letzten Jahre haben dafür gesorgt, dort zu sein, wo wir sind, wo es sehr viel Spaß macht. Das ist aber kein Selbstläufer, da muss man als Mannschaft sehr gut funktionieren.“

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Hoeneß mahnt zur Vorsicht. Auch, weil es in der Vergangenheit immer wieder Klubs gab, die in der Bundesliga während einer Champions-League-Saison abgerutscht sind. Der Stuttgart-Trainer sagte: „Letztes Jahr war es Frankfurt, davor waren es wir, die mit der Champions-League-Saison gekämpft haben. Davor war es mal Union Berlin, das im Abstiegskampf gelandet ist, während sie Champions League gespielt haben. Also: Aufgepasst! Wir müssen auf dem Boden bleiben. Wir müssen um unsere Stärken wissen. Aber es wird weiter nur über harte Arbeit gehen.“

Den Anfang macht der VfB am Freitagabend (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) beim Bundesliga-Auftaktspiel gegen den FC Bayern. Dann kann die Hoeneß-Elf auf größter Bühne zeigen, wie nah sie tatsächlich an den Bayern ist.