Berlin – Erst die spektakuläre Sonnenfinsternis am 12. August – jetzt das nächste Himmels-Spektakel! Am frühen Freitagmorgen schiebt sich die Erde zwischen Sonne und Mond. Die Folge: eine partielle Mondfinsternis über Berlin und Brandenburg. 93 Prozent der sichtbaren Mondoberfläche tauchen in den Erdschatten ein.
Monika Staesche aus dem Vorstand der Stiftung Planetarium Berlin weiß, worauf es ankommt: „Koffein, klares Wetter und eine gewisse kinetische Energie, damit man aus dem Bett kommt.“ Die drei Ks für Astronomie-Fans.
Wie wird das Wetter? Die Wolken sind die größte Hürde
Die größte Herausforderung: die Wolken. In Berlin und dem südlichen Brandenburg sieht es bislang nicht schlecht aus. Da der Mond sehr tief steht, braucht man einen freien Blick Richtung Südwesten und Westen.

Mondfinsternis hinter einem Storchennest (Archivfoto)
Foto: Thomas Warnack/dpa
Los geht es um 3.22 Uhr. Richtig gut zu sehen ist das Ereignis in Berlin ab 4.33 Uhr. Die maximale Verfinsterung ist von der Hauptstadt aus um 6.12 Uhr erreicht. Die Wilhelm-Foerster-Sternenwarte am Insulaner öffnet ab 4.30 Uhr ihre Terrasse.
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In Brandenburg ab 5 Uhr in den Himmel schauen
Simon Plate, Leiter des Urania-Planetariums in Potsdam, empfiehlt für Brandenburg die Zeit zwischen 5.00 und 5.30 Uhr: „Dann ist der Himmel noch nicht so hell, und der teils verfinsterte Mond hebt sich besser vom Hintergrund ab.“
Beobachten kann man das Ereignis mit bloßem Auge. Mit einem Fernglas oder einem kleinen Fernrohr lässt es sich noch detailreicher verfolgen. Bei der partiellen Mondfinsternis schiebt sich die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne zwischen Mond und Sonne. So wandert die Mondkugel durch den Schatten der Erde und wird verfinstert.
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