Vor zwei Jahren spielte Max Marie noch Regionalliga. Jetzt trifft er doppelt gegen Union Berlin und wird bei Eintracht Braunschweig immer wichtiger. Der 21-Jährige hat eine Entwicklung hingelegt, die auch außerhalb Braunschweigs nicht verborgen bleibt.

Im Sommer 2024 kam Marie von St. Pauli II zur Eintracht. Damals war er ein spannender Perspektivspieler. Inzwischen wirkt er wie ein fester Bestandteil des Zweitliga-Teams. Seine Kurve zeigt steil nach oben. Doch das macht diese Personalie auch brisant.

📌 Das ist Max Marie

  • Hamburger Fußballschule: Max Marie wurde in Hamburg geboren und spielte in der Jugend unter anderem für den Hamburger SV, den Eimsbütteler TV und den FC St. Pauli.
  • Sprung in den Männerfußball: Bei St. Pauli II sammelte Marie Regionalliga-Erfahrung, ehe er 2024 zu Eintracht Braunschweig wechselte.
  • Schneller Entwicklungssprung: Bei der Eintracht machte er den Schritt vom Regionalliga-Spieler zum festen Zweitliga-Profi.

Marie begeistert Eintracht Braunschweig

Schon beim 6:1 in Magdeburg zeigte Marie, welchen Wert er für Eintracht Braunschweig haben kann. Zwei Treffer bereitete er dort vor. Im Pokal gegen Union Berlin legte er nach und erzielte beide Braunschweiger Tore beim 2:4 gegen den Bundesligisten.

So eine Entwicklung weckt Aufmerksamkeit. Junge Mittelfeldspieler mit Spielgefühl, Technik und Zug zum Tor stehen schnell auf Listen anderer Vereine. Dass Marie sich in verschiedene Notizbücher gespielt hat, ist klar. Für Eintracht Braunschweig ist das Fluch und Auszeichnung zugleich.

Größere Klubs schauen hin

Bis zum Ende der Transferphase bleibt deshalb eine gewisse Spannung. Der 1. September ist aus Braunschweiger Sicht ein wichtiges Datum. Solange das Fenster geöffnet ist, können interessierte Klubs noch aktiv werden. Gerade bei Formspielern wird es spät oft unruhig.

Marie selbst bleibt entspannt

Jetzt lässt der Youngster mit einer Aussage über seine Zukunft aufhorchen. Laut der „Braunschweiger Zeitung“ sagte er: „Ich bin hier, ich habe hier Vertrag, ich fühle mich hier wohl, wir spielen guten Fußball, mir gefällt das, und deshalb nehme ich das nicht so wirklich wahr.“

Für die Fans von Eintracht Braunschweig ist das ein starkes Signal. Marie spricht über Wohlfühlen, Vertrag und den sichtlich besseren Fußball unter Lars Kornetka. Das klingt nicht nach Abschiedsstimmung. Natürlich garantiert im Fußballgeschäft kein Satz absolute Sicherheit. Beruhigend ist er trotzdem.

Eintracht hat gute Argumente

Auch vertraglich steht Eintracht Braunschweig in dieser Personalie ordentlich da. Marie besitzt einen Kontrakt bis 2027. Dazu gibt es eine Option bis 2028. Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel sagte zuletzt: „Da fehlt nicht mehr viel, dass diese Option greift.“

Damit hat der BTSV einen wichtigen Hebel. Wer Marie haben will, müsste erst mit Braunschweig sprechen – und teuer bezahlen. In der Vergangenheit hatte die Eintracht solche Situationen nicht immer komfortabel im Griff. Diesmal wirkt die Ausgangslage deutlich besser.

Kornetkas Fußball hilft Marie

Sportlich passt Marie aktuell hervorragend zum neuen Ansatz. Kornetka will mit Eintracht Braunschweig mehr gestalten und offensiver auftreten. Genau das hilft dem Mittelfeldspieler. Er bekommt mehr Bälle, bewegt sich in den Halbräumen und kommt häufiger in Abschlusspositionen.

Marie selbst sprach nach dem Union-Spiel davon, dass ihm diese Rolle Spaß mache. Er habe viele Bälle gehabt und viel Richtung Tor gemacht. Dieser Fußball bringt seine Stärken stärker zur Geltung. Der nächste Entwicklungsschritt wirkt deshalb keineswegs zufällig.

Für Eintracht Braunschweig bleibt Marie damit eine der spannendsten Personalien des Sommers. Seine Karriere rast nach oben, andere Vereine schauen hin, doch Spieler und Trainer senden positive Signale. Bis Transferschluss bleibt ein Restrisiko. Danach könnte Braunschweig aufatmen. Alles über die große Trainer-Rochade bei Eintracht Braunschweigs Nachwuchs liest du hier.