Mehr als nur Fußball

Nürnbergs großer Plan für die Olympia-Bewerbung

28.08.2026 – 05:59 UhrLesedauer: 1 Min.

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Das Max-Morlock-Stadion in Nürnberg: Geplant ist hierein Sports Innovation Campus. (Quelle: IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO/imago)

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München bewirbt sich um Olympia 2032 – und Nürnberg will dabei nicht nur Fußballspiele ausrichten. Was die Stadt stattdessen vorhat.

Nürnberg stellt sich hinter die Olympia-Ambitionen Münchens. Der 1. FC Nürnberg, die Stadt und weitere Partner erklärten in einer gemeinsamen Mitteilung ihre Unterstützung für eine mögliche Bewerbung um die Sommerspiele 2032. Der Deutsche Olympische Sportbund entscheidet am 26. September, welches Bewerbungskonzept Deutschland ins internationale Rennen schickt – Nürnberg soll darin als einer der Spielorte für das olympische Fußballturnier auftauchen.

Der Beitrag der Stadt soll sich aber nicht auf ein Stadion beschränken. Geplant ist ein Sports Innovation Campus im neuen Max-Morlock-Stadion, in dem Forschungseinrichtungen und Unternehmen gemeinsam an der Förderung von Spitzensportlerinnen und -sportlern arbeiten sollen. Die dafür nötige Vorzugsvariante zum Stadionumbau wurde kurz vor Verhängung der aktuellen Haushaltssperre verabschiedet.

Drei Nürnberger Hochschulen sollen eingebunden werden

Fachlich eingebunden werden sollen drei Nürnberger Hochschulen – die FAU, die TU Nürnberg und die TH Georg Simon Ohm. Ihr Beitrag: Untersuchungen dazu, wie sich Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Menschen über einen längeren Zeitraum erhalten lassen, wovon auch der paralympische Sport samt seiner Sportgeräte profitieren soll. Als weitere Unterstützer werden das Fraunhofer-Institut, der Bayerische Landes-Sportverband, Adidas und Siemens Healthineers genannt, ebenso die IHK Nürnberg, die zugesagt hat, die regionale Wirtschaft in das Projekt einzubeziehen.

Als Argument führen die Initiatoren frühere Gastgeberstädte an: London und Paris hätten gezeigt, dass durchdachte Nachnutzungskonzepte Effekte weit über die eigentlichen Wettkampftage hinaus entfalten können – etwa in Form von neuem Wohnraum, verbesserter Infrastruktur oder aufgewerteten Stadtvierteln.