Einmalig in Deutschland
Dresdner Hauptbahnhof testet Anti-Urin-Lack gegen Wildpinkler
28.08.2026 – 07:49 UhrLesedauer: 1 Min.
Blick auf den Dresdner Hauptbahnhof (Archivbild): Nach Angaben der Deutschen Bahn setzt kein anderer Bahnhof in Deutschland den Anti-Urin-Lack bisher ein. (Quelle: Foto: Sabine Brose/Sorge/imago)
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Am Vorplatz des Hauptbahnhofs lässt die Bahn bald Flächen mit einem besonderen Lack beschichten. Wer trotzdem pinkelt, erlebt eine unangenehme Überraschung.
Die Deutsche Bahn bringt am Dresdner Hauptbahnhof einen Anti-Urin-Lack an. Das bestätigte das Unternehmen auf Anfrage von der Regionalredaktion von t-online. Wer an eine behandelte Fläche uriniert, wird also selbst nass. Zuerst hatten die „Dresdner Neusten Nachrichten“ darüber berichtet.
Die Beschichtung soll zunächst auf dem Vorplatz an der Ostseite aufgetragen werden. Die Bahn kündigte an, „zeitnah“ beginnen zu wollen.
Premiere im gesamten Bahnnetz
Nach Angaben der Deutschen Bahn setzt kein anderer Bahnhof in Deutschland den Anti-Urin-Lack bisher ein. Dresden wäre damit der erste Standort im gesamten Netz. Das Unternehmen prüft nach eigenen Angaben auch weitere Einsatzorte im Großraum Dresden.
Die Technik selbst ist nicht neu: Im Hamburger Partyviertel St. Pauli beschichteten Anwohner bereits 2015 Hauswände mit einem ähnlichen Speziallack – unter dem Motto „St. Pauli pinkelt zurück“. An einem Bahnhof kam die Methode bisher jedoch nicht zum Einsatz.
