Nach der Tat kümmerten sich Notfallseelsorger um Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Angehörige. Einige Minderjährige wurden noch am späten Donnerstagnachmittag in der Turnhalle betreut, bis ihre Eltern sie abholten.

„Nach den bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler von keiner Amok-, sondern einer Beziehungstat aus“, teilte die Polizei mit. Viele Fragen zur Tat sind aber weiterhin ungeklärt – die Ermittlungsbehörden hielten sich nicht nur mit Informationen zu den Opfern zurück, sondern machten auch keine Angaben zur Tatwaffe. In einem Schreiben rief die Polizei dazu auf, sich bei Hinweisen zur Tat bei ihr zu melden.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sprach den Angehörigen und Freunden der Opfer sein Mitgefühl aus. „Bei einem furchtbaren Angriff sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Diese Tat erschüttert unser gesamtes Land.“