Derzeit haben es Angreifer auf eine Sicherheitslücke in PaperCut NG/MF abgesehen. Noch gibt es keine konkreten Informationen zur Schwachstelle. Gegen die Attacken abgesicherte Versionen stehen zum Download bereit.
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Über PaperCut NG/MF realisieren Unternehmen die Druckerverwaltung. Die Software gerät immer wieder ins Visier von Angreifern. Etwa im April dieses Jahres konnten Angreifer durch das erfolgreiche Ausnutzen einer Sicherheitslücke die Authentifizierung umgehen.
Sicherheitspatch installieren
In einer Warnmeldung raten die Entwickler zu einem unverzüglichen Update. Sie geben an, dass die Ausgaben v25 und v26 für Linux, macOS und Windows repariert sind. V24 soll folgen.
Neben der Installation des Sicherheitspatches raten sie Admins dazu, wenn Instanzen öffentlich erreichbar sind, den Zugriff über etwa Firewallregeln auf vertrauenswürdige Geräte einzuschränken.
In welchem Umfang die Attacken ablaufen, ist derzeit unbekannt. Unklar ist auch, um welche Sicherheitslücke es sich handelt und was Angreifer konkret nach erfolgreichen Attacken anstellen können. Aufgrund der dringlichen Warnung der Entwickler ist die Gefahr offensichtlich sehr hoch. Zurzeit gibt es auch noch keine CVE-Nummer für die Schwachstelle und eine Einstufung des Bedrohungsgrads steht ebenfalls noch aus.
Hinweise auf bereits erfolgte Attacken
Die Entwickler zeigen in der Warnmeldung erste Hinweise (Indicator of Compromise, IoC) auf, an denen Admins attackierte Systeme erkennen. Sie weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass Systeme trotzdem kompromittiert sein können, auch wenn sich keiner der IoCs findet. Die Entwickler wollen die Warnmeldung später mit weiteren IoCs aktualisieren.
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Bislang müssen Admins nach verdächtigen Aktivitäten im Kontext des PaperCut-Application-Servers, insbesondere pc-app.exe, gelöschten Logs und den folgenden Log-Einträgen Ausschau halten:
- ERROR No suitable driver found for jdbc:no:x
- ERROR DatabaseUtils – Database error looking up cardID: VALUES CAST
(des)
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