Auf die Kinofreunde warten im September im Forum Wasserturm fünf neue Filme – jeden Dienstag jeweils um 17 und 20 Uhr. Der reguläre Eintritt kostet acht Euro, ab einer Filmlänge von 120 Minuten neun Euro. Kinder bis einschließlich elf Jahren zahlen sechs Euro. Die Tickets sind nur am Tag der Ausstrahlung an der Kasse erhältlich. Und das sind die Filme:

„Der Klang der Stradivari“ ist ein französischer Musikfilm. Darin möchte die Erbin Astrid Carlson den Traum ihres verstorbenen Vaters verwirklichen, vier weltberühmte und rare Instrumente aus der Werkstatt von Antonio Stradivari für ein außergewöhnliches Konzert zusammenzubringen. Allerdings gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den hochkarätigen Solisten schwierig. Eitelkeiten, starke Egos und künstlerische Differenzen prallen aufeinander. Schließlich soll der Komponist der Partitur, Charlie Beaumont, das Projekt retten. 1. September, 17 und 20 Uhr, FSK 0, 102 Minuten.

„The Invite“ thematisiert die Ehe von Angela und Joe, die in der Krise steckt. Als die Nachbarn Pina und Hawk zum Essen vorbeikommen, entwickelt sich der Abend vom harmlosen Smalltalk zur emotionalen Achterbahnfahrt. Denn die beiden Nachbarn machen den Gastgebern offene Avancen und sind durchaus offen für mehr als nur traute Zweisamkeit. Die Filmkritikerin des NDR spricht von einem „amüsant-süffisanten Kino-Date mit Tiefgang“. In dem US-amerikanischen Film spielen Olivia Wilde, Seth Rogen, Penélope Cruz und Edward Norton die beiden Paare. 8. September, 17 und 20 Uhr, FSK 12, 107 Minuten.

„Der Regenmeister“ erzählt die Geschichte von dem ehemaligen Theaterregisseur Ingmar Karlsson, der nach dem Tod seiner Frau zurückgezogen in einer südschwedischen Kleinstadt lebt. Ein starres Konzept aus Regeln und Routinen gibt ihm Stabilität, für seine Tochter Erika ist darin nur wenig Platz. Und auch sein Nachbar Rolf nervt Ingmar nur. Als dann ganz Schweden im heißesten Sommer seit Aufzeichnungsbeginn auf Regen wartet, liegen die Nerven blank. Im Traum hat Ingmar eine Vision, die der Ausgangspunkt für eine überraschende Entwicklung ist. 15. September, 17 und 20 Uhr, FSK 12, 109 Minuten.

„Steckerlfischfiasko“ ist eine neue Auflage der Kriminalkomödie mit dem Dorfpolizisten Franz Eberhofer, gespielt von Sebastian Bezzel. Dieser ermittelt den Mord an einem Geschäftsmann, dem Steckerlfischkönig, im Wellnessbereich des neu eröffneten Golfclubs. Dabei gerät er ins Umfeld von rivalisierenden Volksfestclans und wohlhabenden Golfclub-Mitgliedern. Turbulent geht es auch in Eberhofers Privatleben zu. Freundin Susi kandidiert für das Bürgermeisteramt. Zwischen Mordfall, Wahlkampf und spannungsreichem Dorfleben hat der Polizist alle Hände voll zu tun. 22. September, 17 und 20 Uhr, FSK 12, 99 Minuten.

„Vaterland“ von dem Regisseur Pawel Pawlikowski erhielt bei den Filmfestspielen in Cannes den Preis für die beste Regie. Der Schwarz-Weiß-Film spielt im Sommer 1949 im Nachkriegsdeutschland. Der Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Autorin, Schauspielerin und Rallyefahrerin Erika Mann (Sandra Hüller) begeben sich nach 15 Jahren im Exil auf eine Reise durch ein zerfallenes Deutschland. Die Route führt vom westlich besetzten Frankfurt ins sowjetisch kontrollierte Weimar. In beiden Städten soll Thomas Mann zum 200. Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe der Goethepreis verliehen werden und er soll historische Reden halten. Auf der Reise erhält Thomas Mann auch die Nachricht vom Suizid seines Sohnes Klaus Mann. So verbinden sich große Politik und Familientragödie in dem Roadmovie, bei dem es um Fragen der Schuld, Kultur und familiäre Beziehungen geht. 29. September, 17 und 20 Uhr, FSK 0, 82 Minuten.