Am Freitag, 2. Oktober, beginnt die Autobahn GmbH des Bundes mit der Fahrbahnsanierung der A59 zwischen der Anschlussstelle Monheim und dem Autobahndreieck Düsseldorf-Süd in Fahrtrichtung Düsseldorf. Zunächst wird die Vollsperrung zwischen der Anschlussstelle Monheim und dem Autobahndreieck Düsseldorf-Süd eingerichtet. Ab Montag, 5. Oktober, beginnen dann die eigentlichen Arbeiten zur Fahrbahnsanierung. Analog zur ersten Bauphase in Fahrtrichtung Leverkusen dauern die Arbeiten auch in dieser zweiten Bauphase etwa acht Monate, teilte das Unternehmen am Mittwochmittag mit.

Im September wird die A59 zudem für voraussichtlich eine Woche in Fahrtrichtung Leverkusen einspurig geführt, da die mobilen Schutzwände ausgetauscht werden. Das genaue Datum steht noch nicht fest, heißt es in einer Pressemitteilung. Über die genauen Zeiten und Verkehrsführungen will die Autobahn GmbH rechtzeitig informieren.

Damit passiert genau das, was die Menschen aus dem Düsseldorfer Süden befürchtet haben: Die parallele Sperrung der Autobahn und den Ausfall der S-Bahn S6. Bis Anfang Dezember wird das S-Bahn-Gleis erneuert. Es gibt einen Schienenersatzverkehr.

Um die Einschränkungen für die betroffenen Verkehrsteilnehmenden trotz der Vollsperrung der L402 (Knipprather Straße) aufgrund des Ersatzneubaus eines Bauwerks durch den Landesbetrieb Straßen.NRW bestmöglich zu reduzieren, habe die Autobahn GmbH gemeinsam mit den Kommunen, den Verkehrsbehörden und der Verkehrszentrale des Landesbetriebs nach effizienten Lösungen gesucht. Dabei werden die bereits aus der ersten Bauphase bekannten Umleitungsstrecken weitgehend in Gegenrichtung beibehalten. Die Hauptumleitungsstrecke führt von der A59 über die A542, die A3 und die A46.

Der Verkehr auf den lokalen Umleitungsstrecken wird durch elf Bedarfsampeln des Landesbetriebs Straßen.NRW geregelt und durch drei weitere Bedarfsampeln der Autobahn GmbH ergänzt, um einen möglichst gleichmäßigen Verkehrsfluss zu gewährleisten.

Zusätzlich werden Stauwarnanlagen auf der A59 vor dem Autobahndreieck Monheim sowie auf der A542 vor dem Autobahndreieck Langenfeld aufgestellt. Darüber hinaus wird auf der A3 und der A1 bereits frühzeitig vor dem Autobahnkreuz Leverkusen sowie dem Autobahnkreuz Leverkusen-West auf die Richtungssperrung hingewiesen.

Auf der rund zwölf Kilometer langen Strecke sollen die Fahrbahnen komplett erneuert, Brücken instandgesetzt, Entwässerungseinrichtungen modernisiert und die Straßenausstattung auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.