Hamburg
Die Promenade im Harburger Binnenhafen wurde am Freitag feierlich eingeweiht.
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Neue Wege, viel Grün und historische Hafenrelikte: Die neue Promenade am Harburger Binnenhafen ist eröffnet. Was den Grünzug besonders macht.
Wer in Harburg einen Ort zum Spazieren, Verweilen oder Entspannen sucht, findet ihn nun am Binnenhafen. Dort wurde am Freitag der Grünzug Harburger Brücken offiziell eingeweiht. Die Promenade war zwar schon im Juli fertiggestellt worden, aber nun stellten Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein und Bezirksamtsleiter Christian Carstensen sie offiziell vor.
Die Promenade führt an Hafenrelikten, Wiesen und Bäumen vorbei, direkt an der Wasserkante entlang – vom Karnapp im Süden bis zum Veritaskai im Norden. Rund um die denkmalgeschützte, aber sanierte Kaimauer wird die Promenade breiter. Besucher können entweder am östlichen Bahnhofskanal entlangspazieren oder vorbei an den Vegetationsinseln schlendern. Im Westen schließen die beiden Grünzüge aus Richtung Theodor-Yorck-Straße an.

Für die Bepflanzung der Promenade wurden klimaresiliente Baumarten ausgewählt.
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Bäume sollen in Zukunft für Schatten sorgen und die Promenade auch an heißen Tagen zu einem angenehmen Aufenthaltsort machen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und des Bezirksamts Harburg. Auch bei der Auswahl der Pflanzen spielte der Klimawandel eine Rolle: Gepflanzt wurden vor allem klimaresiliente Baumarten. Das Regenwasser wird nachhaltig genutzt: Es wird über sogenannte Schwammstadtabläufe und unterirdische Leitungen direkt zu den Bäumen geleitet.
Bezirksamtsleiter lobt Promenade als „attraktiven Aufenthaltsraum“
„Gute Stadtentwicklung bedeutet nicht nur, neue Wohnungen und Arbeitsplätze zu schaffen, sondern auch attraktive öffentliche Räume, die allen offenstehen“, sagte Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein bei der Einweihung. Der neue Grünzug sei ein Beispiel dafür, wie sich Aufenthaltsqualität am Wasser, Erholung und Klimaanpassung verbinden lassen. Auch Bezirksamtsleiter Christian Carstensen betont die Entwicklung des Harburger Binnenhafens. Die neue Promenade sei ein weiterer „attraktiver Aufenthaltsraum“.
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Finanziert wurde das Projekt vor allem über das Programm Wohnungsbauentwicklung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. Dazu kamen Mittel der Umweltbehörde, des Bezirksamts Harburg und des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). (mp)