Drei Stunden lang saßen Menschen in einem Kettenkarussell fest, 25 Meter über dem Boden. Dann kamen Höhenretter Andreas Röder und seine Kollegen. Wie meistert man so was?

29. August 2026, 5:59 Uhr

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Ein blockiertes Kettenkarussell auf dem Hamburger Sommerdom hielt 23 Menschen in 25 Metern Höhe fest. Andreas Röder und sein Team kamen direkt von einem anderen Höhenrettungseinsatz zu dem Fahrgeschäft, verschafften sich inmitten eines unübersichtlichen Beginns einen Überblick und prüften zuerst den Zustand der Fahrgäste. Weil zunächst keine akute Gefahr bestand, verzichteten sie auf eine aufwendige Einzelrettung und suchten gemeinsam mit dem Betreiber nach einer technischen Lösung. Schließlich installierten erfahrene Höhenretter mit dem Besitzer zwei Kettenzüge, lösten so die fest sitzende Sicherheitsbremse und brachten das Karussell kurz vor Mitternacht wieder nach unten. Röder schildert den Dom-Einsatz zugleich als Beispiel für die breite Arbeit der Höhenrettung, die von Industrieanlagen und Bränden bis zu besonders belastenden Einsätzen bei Suizidankündigungen reicht.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Hamburger Dom: Über 200-mal im Jahr werden in Hamburg die Höhenretter der Feuerwehr alarmiert.

Über 200-mal im Jahr werden in Hamburg die Höhenretter der Feuerwehr alarmiert.
© Breuel-Bild/​Imago

Ende August bekam Höhenretter Andreas Röder einen Anruf: Auf dem Sommerdom sei ein 80 Meter hohes Kettenkarussell stehen geblieben, in 25 Metern Höhe. 23 Fahrgäste säßen fest. Röder und seine Kollegen von der Hamburger Höhenrettung fuhren los. Hier erzählt er, wie sie die Menschen befreit haben – und von manch weit belastenderen Einsätzen. 

DIE ZEIT: Herr Röder, Sie sind Höhenretter und wurden am Dienstag alarmiert, um zum Hamburger Sommerdom zu fahren.

Andreas Röder: Ja, als gegen 22 Uhr der Anruf kam, waren meine vier Kollegen
und ich an der Kandinskyallee, beim Heizwerk Mümmelmannsberg, an einem riesigen
Kühlturm. Dort hatten wir kurz zuvor Spider-Man von einem 80 Meter hohen
Kühlturm geholt.