Deutlich ablehnend äußert sich der Naturschutzbund Brandenburg. Der Vorsitzende Björn Ellner bezeichnet den Verzicht auf den jährlichen Waldzustandsbericht als „nächsten Tiefpunkt für den Naturschutz“ in Brandenburg. „Was hier als Bürokratieabbau verkauft wird, ist in Wahrheit der Abbau von Transparenz, fachlicher Kontrolle und demokratischer Beteiligung.“
Gerade angesichts der alarmierenden Schäden der Wälder sei es unverantwortlich, ausgerechnet dieses Instrument abzuschaffen. „Wer auf den Waldzustandsbericht verzichtet, erschwert die öffentliche Kontrolle und nimmt bewusst in Kauf, dass Probleme künftig weniger sichtbar werden.“