Werther. „Es war das perfekte Match“, sagt Martina Engler-Smith rückblickend. Vor 18 Jahren begann die heute 66-Jährige bei der Wertheraner Poppe + Potthoff GmbH – und eigentlich war ziemlich schnell klar, dass es passen würde. Jetzt blickt sie stolz auf die Zeit zurück – und verabschiedet sich in den Ruhestand.
Damals stand Engler-Smith vor einer beruflichen Entscheidung. Nach Jahren beim Großunternehmen Schott in Mainz mit rund 15.000 Mitarbeitern wollte sie zurück nach Westfalen. Sie bewarb sich bei Poppe + Potthoff und traf zum Vorstellungsgespräch auf Christian Potthoff-Sewing. Das Gespräch muss einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben: Er gab ihr den Arbeitsvertrag gleich unterschrieben mit. „Ich habe überlegt, aber nicht lange“, sagt Engler-Smith und schmunzelt.
Eine Entscheidung, die sie bis heute nicht bereut. In den vergangenen 18 Jahren hat sie das Marketing des Unternehmens maßgeblich mit aufgebaut und weiterentwickelt. Eine ihrer größeren Aufgaben in dieser Zeit: das Logo von Poppe + Potthoff in die Gegenwart zu holen. Auch die Unternehmenswebsite baute sie weiter aus. „Wir haben sie von einer auf sieben Sprachen übersetzt“, erinnert sie sich.
Mehr als 100 Messen organisiert
Angefangen hat Engler-Smith dabei allein. Heute gehören dreieinhalb Mitarbeiter zu ihrem Team. Mehr als 100 Messen und Veranstaltungen hat sie in den vergangenen 18 Jahren organisiert und begleitet. „In unseren Hochzeiten haben wir pro Jahr 14 bis 15 Messen organisiert“, erinnert sich die 66-Jährige zurück. Zudem bereiste sie 15 Länder für ihr Unternehmen. Sie begleitete die Umstellung des Unternehmens vom Status quo auf Wasserstofftechnologie und sonstige alternative Antriebe. Nun stand allerdings noch ein letzter Termin an: ihr Abschied aus dem Unternehmen.
Und was kommt danach? Erst einmal will sie sich drei Wochen freinehmen, um eines ihrer Autos „zu bewegen“, wie sie es nennt. Engler-Smith liebt nämlich alte Autos, sie hatte selbst einen alten Saab und besitzt unter anderem einen alten Alfa Spider. Mit ihrem alten Auto wird sie ihren Sohn, einen ihrer Zwillinge, in der Schweiz besuchen und anschließend nach Italien fahren. Grundsätzlich möchte sie sich im Ruhestand für die Stiftung Haus Vortlage, ein ehemaliges Rittergut, engagieren.
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