
Der VfB Stuttgart dreht auch das Spiel gegen den Hamburger SV und feiert
Dank Reena Wichmann und Nicole Billa den zweiten Sieg im zweiten Spiel in der Frauen-Bundesliga.
Im ersten Heimspiel der eigenen Bundesliga-Geschichte des VfB Stuttgart vor 3.370 Zuschauern im Stadion auf der Waldau hat das Team von Trainer Niko Schneck den zweiten Sieg der eigenen Bundesliga-Geschichte eingefahren. Reena Wichmann (12.) und Nicole Billa (84.) drehten die Partie zu einem 2:1-Sieg gegen den Hamburger SV, nachdem Paulina Bartz die Hamburgerinnen früh in Führung geschossen hatte (2.).
VfB Stuttgart liegt plötzlich hinten
Stuttgart hatte sich nach dem Auftakt-Sieg bei der TSG Hoffenheim einiges vorgenommen, musste nach nicht einmal zwei Minuten jedoch den ersten Rückschlag hinnehmen. Camilla Linberg legte den Ball für Paulina Bartz ab, die von der Strafraum-Kante für den HSV traf. Anschließend hatten die Schwäbinnen Glück, dass Linberg den fälligen Elfmeter nach einem Foul von Adriana Achcinska an Stürmerin Nikola Karczewska an die Latte schoss (7.).
So kam der VfB Stuttgart nur fünf Minuten später zum Ausgleich: Dafina Redzepi trieb den Ball nach vorne, über Mira Arouna gelangte er auf den rechten Flügel, wo Achcinska sofort nach innen flankte. Reena Wichmann musste nur noch den Fuß hinhalten (12.).
Anschließend entwickelte sich ein munteres Spielchen mit guten Aktionen auf beiden Seiten. Weil Maximiliane Rall bei der größten Stuttgarter Chance an HSV-Keeperin Kinga Szemik scheiterte (37.), ging es mit dem 1:1 in die Pause.
Nicole Billa schießt den VfB Stuttgart zum Sieg
In der zweiten Halbzeit machte Stuttgart sehr viel Druck, erspielte sich Chancen und kam folgerichtig zum zweiten Tor. Während Redzepi (52.), Greta Stegemann (75.) und die eingewechselte Julia Mickenhagen (78.) noch zu ungenau waren, gelang es Nicole Billa, nach einem Eckball per Kopf den fast schon überfälligen Siegtreffer zu erzielen (84.).
Für den VfB Stuttgart war es der zweite Sieg im zweiten Spiel. Die Schwäbinnen stehen nun mit sechs Punkten vor dem SC Freiburg, der am Samstag mit 1:0 gegen die Frauen von Union Berlin gewann. Für die Schwäbinnen geht die Bundesliga am 6. September beim 1. FC Nürnberg weiter (18:30 Uhr). Die Spielerinnen des HSV treffen am 5. September um 12 Uhr auf RB Leipzig.