Die neuen
Flussbäder in Paris werden immer beliebter. Die drei offiziellen neuen Badestellen
an der Seine haben in diesem Sommer – zwei Jahre nach ihrer Eröffnung – rund 120.000
Gäste angezogen, 20 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Das teilte die Pariser
Stadtverwaltung mit. Weitere 63.000 Schwimmer nutzten demnach zwei weitere Badestellen in
Kanälen, die von den Behörden im Juni eingerichtet worden waren.
Die offiziellen
Badestellen hätten es den Parisern erlaubt, »sich abzukühlen in diesem
Sommer, der wegen der Hitzewellen besonders belastend war«, sagte Bürgermeister Emmanuel Grégoire. Im vergangenen Jahr hatten insgesamt 100.000
Menschen die Flussbäder besucht.
Das Baden in der
Seine war von 1923 bis 2025 verboten gewesen. Die Pariser Bürgermeisterin Anne
Hidalgo hatte sich in den vergangenen Jahren dafür eingesetzt, die Seine
bis zu den Olympischen Spielen
2024 soweit zu säubern, dass
ein Teil der Wettbewerbe im Fluss stattfinden konnte.
Sprung von der Brücke bei 40 Grad
In diesem Sommer weitete
die Stadtverwaltung die Badestellen zusätzlich auf einen Teil des Kanals
Saint-Martin aus, nachdem zuvor viele Jugendliche bei Temperaturen von 40 Grad unerlaubt
von einer Brücke in den Kanal gesprungen waren. Der amtierende Bürgermeister
Grégoire entschied daraufhin, das
Baden unter Auflagen zu erlauben, anstatt es grundsätzlich zu verbieten.
Die meisten
Badestellen waren von Anfang Juli bis Ende August zugänglich. Im Umland von
Paris wurden in diesem Sommer zudem fünf Badestellen an der Marne eröffnet, der
nahe Paris in die Seine mündet.
Hitzesommer
Seine:
Platsch, ich bin drin!
Z+ (abopflichtiger Inhalt);
Wetterveränderungen:
Hitze? Welche Hitze?
Z+ (abopflichtiger Inhalt);
Bäume in Städten:
Ohne sie wird es noch heißer in der Stadt