
AUDIO: Hamburgs Umwelthaushalt: Kaum Spielraum für Neues (1 Min)
Stand: 29.08.2026 10:55 Uhr
Richtig große Sprünge kann man im Klima- und Umweltbereich wohl nicht machen – darin sind sich angesichts des Haushaltsplan-Entwurfs am Freitag fast alle Mitglieder des Umweltausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft einig gewesen.
Im neuen Doppel-Haushalt 2027/28 soll die Umweltbehörde rund 403 Millionen Euro erhalten – in etwa so viel wie in den vergangenen Jahren. Ein „Weiter so“ könne es dennoch nicht geben, man müsse Schwerpunkte setzen, sagte Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne). Neben schon bekannten Punkten, wie mehr Geld für den Grünerhalt auch in den Bezirken, hatte die Senatorin vor allem gute Nachrichten für die Förstereien.
Zehn Millionen für die Förstereien
„Es ist uns gelungen, jetzt für die nächsten drei Jahre knapp zehn Millionen Euro Investitionen zu beschaffen, um damit unsere Revierförstereien in Schuss zu bringen, zu sanieren, zu modernisieren“, sagte Fegebank.
Ein Gutachten hatte bereits im vorigen Jahr erhebliche Mängel in den acht Revierförstereien festgestellt: Wasser im Keller, Schimmel an den Wänden, undichte Dächer. Funktionierende Revierförstereien sind laut Fegebank wichtig, um die 4.500 Hektar Hamburger Wald als wichtiges Ökosystem zu erhalten. Für die zehn Millionen Euro aus dem neuen Haushalt sollen unter anderem Solaranlagen und Wärmepumpen in den Gebäuden installiert werden.

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