Drittes Saisonspiel für die Würzburger Kickers in der 3. Liga, dritter Startelfeinsatz für Keeper Johann Hipper. Der 28-Jährige, der sich im Januar 2024 den Rothosen angeschlossen hatte und mit ihnen als Nummer eins in die 3. Liga aufgestiegen war, durfte auch gegen den MSV Duisburg am Samstagnachmittag das Tor der Unterfranken hüten. Dabei hatte sein Stellvertreter Marko Rajkovacic im Pokalspiel gegen den 1. FC Köln am Montagabend eine starke Leistung gezeigt.
„Konkurrenzkampf ist anstrengend, aber er macht auch Spaß“
„Es ist natürlich ein harter Konkurrenzkamp. Marko ist ein verdammt guter Torwart und ich bin auch ein sehr guter Torwart“, sagte Hipper nach der 0:3-Niederlage in den Katakomben der Schauinsland-Reisen-Arena. Wichtig war ihm, hervorzuheben, „dass es auf menschlicher Ebene sehr, sehr sauber abläuft“. Damit bestätigte er, was zuletzt häufig aus dem Umfeld der Mannschaft zu hören war: dass Rajkovacic sich charakterlich hervorragend ins Rothosen-Team einfügt. „Konkurrenzkampf ist anstrengend, aber es macht auch Spaß. Wir puschen uns gegenseitig. Ich habe ihn im Pokalspiel gepuscht, er hat mich heute gepuscht.“
Tatsächlich war Hipper bei der 0:3-Niederlage der Schiele-Elf einer der besten Würzburger. An den Gegentoren konnte er nichts ausrichten. „Schon in den ersten zwei Ligaspielen haben wir es verschlafen, in den ersten Minuten hellwach zu sein. Heute wurden wir dafür bestraft“, analysierte er und versprach: „Wir werden das auf jeden Fall abstellen.“
Drei Jahre von der 3. Liga geträumt
Drei Jahre lang hatte Hipper in der Regionalliga Bayern „davon geträumt vor so einer Kulisse gegen solche Gegner zu spielen“. Es sei klar, dass das anspruchsvoll sei. „Natürlich hängen die Köpfe erstmal, aber wir müssen nach vorne schauen.“ Am Dienstag geht es zum Pokalspiel gegen Bayernligist Neudrossenfeld, am Sonntag empfangen die Kickers die Reserve des VfB Stuttgart am Dallenberg.
Wer dann das Tor hütet? Es bleibt spannend.