Das Straßenverkehrsamt der Stadt Wuppertal hat die in den vergangenen Monaten entstandenen Bearbeitungsrückstände in wesentlichen Bereichen deutlich reduziert. In der Führerscheinstelle werden Online-Anträge inzwischen wieder tagesaktuell bearbeitet. Auch die Bearbeitung der Fahrschulmappen erfolgt wieder innerhalb der üblichen Bearbeitungszeiten.

Im gewerblichen Kundenbereich der Zulassungsstelle werden derzeit bereits die Vorgänge bearbeitet, die zu Beginn der laufenden Woche eingegangen sind. Damit konnte auch dort der zuvor bestehende Rückstand erheblich verringert werden.

„Ich freue mich, dass wir die Bearbeitungsrückstände ein Stück weit aufarbeiten konnten und nun wieder auf einem guten Weg sind“, sagt Oberbürgermeisterin Miriam Scherff. „Für die Bürgerinnen und Bürger ist das eine gute Nachricht und stärkt hoffentlich auch das Zutrauen der Menschen in unsere Institutionen. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Straßenverkehrsamt, die sich dafür eingesetzt haben – so mit freiwilligen Diensten an Samstagen.“

Einen wesentlichen Beitrag zu dieser positiven Entwicklung haben die zusätzlichen Samstagsdienste geleistet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes haben freiwillig weitere Dienst übernommen, um die aufgelaufenen Vorgänge abzuarbeiten und das reguläre Tagesgeschäft wieder zu stabilisieren.

„Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass die ergriffenen Maßnahmen wirken. Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit großem persönlichen Einsatz und zusätzlichen Diensten dazu beigetragen haben, die Rückstände deutlich abzubauen. Unser Ziel bleibt, den Bürgerinnen und Bürgern wieder dauerhaft verlässliche Bearbeitungszeiten und einen guten Service zu bieten“, erklärt Dr. Sandra Zeh, Dezernentin für Personal, Digitalisierung und Wirtschaft.

Trotz der wieder weitgehend regulären Bearbeitung können einzelne Verfahren weiterhin mehr Zeit in Anspruch nehmen. Dies betrifft insbesondere Fälle, in denen zusätzliche Unterlagen erforderlich sind oder rechtliche beziehungsweise medizinische Sachverhalte fachlich geprüft werden müssen. Eine Entscheidung oder die Ausstellung einer vorläufigen Fahrberechtigung ist in solchen Fällen erst möglich, wenn alle notwendigen Nachweise vorliegen und abschließend bewertet worden sind. Die Bearbeitungszeit eines Einzelfalls lässt daher nicht ohne Weiteres auf die allgemeine Arbeitssituation in der Führerscheinstelle schließen.

Neben den zusätzlichen Samstagsdiensten arbeitet die Stadt weiterhin daran, die Abläufe im Straßenverkehrsamt zu verbessern und den Dienstbetrieb nachhaltig zu stabilisieren.