Im schweizerischen Aarau läuft ein Großeinsatz der Polizei. Bei einem Rave auf einer Pferderennbahn gab es „mehrere Schussabgaben“. Es soll einen Toten und zum Teil schwer verletzte Personen geben.

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Bei einem Rave im schweizerischen Aarau sind in der Nacht zu Sonntag Schüsse gefallen. Das bestätigte die Kantonspolizei Aarau. Demnach gebe es „mehrere Opfer“. Es laufe ein Großeinsatz der Polizei. „Bleiben Sie dem Gebiet fern“, schrieb die Polizei. Die Gegend ist großräumig abgesperrt.

Die Polizei schrieb auf X auf Basis von „vorläufigen Erkenntnissen“, dass es infolge der Schüsse ein Todesopfer und fünf zum Teil schwer verletzte Personen gegeben habe.

Eine Sprecherin der Polizei sagte dem Schweizer „Blick“, dass der Vorfall auf der örtlichen „Pferderennbahn lokalisiert“ sei. „Es ist noch nicht klar, was genau vorgefallen ist“, sagte die Sprecherin. Sie bestätigte, dass es „mehrere Schussabgaben bei einer größeren Personengruppe“ gegeben habe.

Laut Schweizer Medienberichten fielen die Schüsse zwischen 2 und 3 Uhr. Weitere Hintergründe sind bislang unklar – also auch, wie viele Täter es gibt und ob diese sich auf der Flucht befinden.

Gegenüber der Schweizer Zeitung „Blick“ äußerten sich mehrere Zeugen. Zunächst hätten die Besucher die Schüsse für ein Feuerwerk gehalten, so eine Frau. Dann habe jemand „Alle runter!“ gerufen. Die Gruppe habe sich daraufhin unter dem DJ-Pult versteckt. Eine Frau sei von einer Kugel getroffen worden. Alle Besucher des Raves seien von der Polizei in eine Turnhalle gebracht worden. „Es war schrecklich“, so die Zeugin gegenüber der Zeitung. Das Ganze habe sich unmittelbar nach dem Ende der Veranstaltung abgespielt.

Auf der Pferderennbahn fand der „Aarau Rave VOL. 7“ statt. Aufgrund des Großeinsatzes bleibt das Schwimmbad Aarau in Aarau bis auf Weiteres geschlossen.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

luwi/jmr/lay/dpa