Die Play-offs in der German Football League können aus Sicht der Düsseldorf Panther kommen. Ihre gute Form bestätigte die Mannschaft von Jaycee Krieg am Samstagnachmittag zum Abschluss der Hauptrunde. Gegen die Straubing Spiders feierten die Mannen um Quarterbach Dawson Herl im Stadion an der Karl-Homann-Straße in Benrath einen ungefährdeten 42:18-Heimerfolg.
Es war zugleich der dritte Sieg in Serie – ein Lauf, den die „Raubkatzen“ in der ersten Bundesliga zuletzt in 2012 hingelegt hatten. Es war exakt das Jahr, in dem die Panther letztmalig in die Play-offs eingezogen waren. Damals setzte es im Viertelfinale eine 25:41-Niederlage gegen den späteren Deutschen Meister Schwäbisch Hall Unicorns.
Wiederholen soll sich diese Geschichte aus Düsseldorfer Sicht nicht. Wenn es in knapp zwei Wochen in der Endrunde um den Einzug in das Halbfinale geht, heißt der Gegner wieder Schwäbisch Hall Unicorns. Gegen den in dieser Saison noch ungeschlagenen Meister der Südstaffel hängen die Trauben hoch.
Doch völlig chancenlos sind die Panther in einem einzigen Spiel ganz sicher nicht. Das hängt in hohem Maße auch mit dem im Laufe der Spielzeit nachverpflichteten Dawson Herl zusammen. Der amerikanische Quarterback hob das Level der Panther auf ein neues Niveau und demonstrierte auch gegen die bereits vor der Partie als Absteiger feststehenden Straubing Spiders die ganze Palette seines Könnens. Eritros Haggi James Okike, David Crawford und Sven Appelt buchten jeweis nach Pässen von Herl einen Touchdown ein.
Zwischenzeitlich trug Herl persönlich bei einem improvisierten Lauf das Ei in die gegnerische Endzone. Dass auch auf seinen Vertreter Verlass ist, zeigte sich im letzten Viertel. Der 60-Yard-Lauf des toll freigeblockten Florian Ferizi zum zwischenzeitlichen 42:12 war die vielleicht schönste Aktion des Spiels und zugleich der aus Sicht der Gastgeber gelungene Abschluss dieses unterhaltsamen Nachmittags.