Unter dem Strich hatten sich beide Parteien deutlich zu weit aus dem Fenster gelehnt. Fortuna mit Sven Mislintat, ihrem damaligen Sportvorstand, an vorderster Front, aber auch Kilian Sauck selbst. Von „großem Entwicklungspotenzial“ sprach Mislintat, als er den Offensivakteur im Winter, am letzten Tag der Transferperiode, von Borussia Mönchengladbach verpflichtete. Und Sauck sagte, er sehe seinen Wechsel nach Düsseldorf „als große Chance“, ehe er versprach, hart daran zu arbeiten, „um diese zu nutzen“. Doch nach einem halben Jahr ist die Ernüchterung groß: Der gebürtige Hamburger hat sein Potenzial nicht ansatzweise entfaltet und seine Chance mitnichten genutzt.