
Die hessische Hindernisläuferin Gesa Krause ist in Berlin nicht zu stoppen und gewinnt beim traditionsreichen Istaf im Olympiastadion. Und das, obwohl sie ziemlich müde ist.
Die Dillenburgerin Gesa Krause hat wenige Wochen nach ihrer Goldmedaille bei der EM auch beim prestigeträchtigen Leichtathletik-Meeting Istaf in Berlin triumphiert. Vor rund 40.000 Fans im Olympiastadion siegte die 3.000-Meter-Hindernis-Europameisterin auf der kürzeren 2.000-Meter-Distanz in 5:56,79 Minuten und stellte damit sogar eine Weltjahresbestleistung auf.
„Es war hart. Ich merke, dass die lange Saison an mir zehrt“, sagte Krause am ARD-Mikro, „aber es ist immer ein Traum, hier laufen zu dürfen.“ Sie sei sehr glücklich darüber, ihr Leichtathletik-Jahr mit einem Erfolg abgeschlossen zu haben. Die EM-Dritte Olivia Gürth, die häufig mit Krause in Frankfurt trainiert, belegte in 6:02,65 Minuten den zweiten Platz.
Auch Agyekum wird Favoritenrolle gerecht
Ebenfalls erfolgreich war der Frankfurter Vize-Europameister Emil Agyekum über die 400 Meter Hürden. Der 27-Jährige holte sich in 48,18 Sekunden den Sieg. Er gewann damit souverän vor Owe Fischer-Breiholz (49,03 Sekunden), mit dem er beim Königsteiner LV trainiert. Bei der EM in Birmingham vor gut zwei Wochen hatte sich Agyekum nur dem norwegischen Hürdenstar Karsten Warholm geschlagen geben müssen.