SSV Germania Wuppertal – FC Remscheid 3:3 (1:1). Im zweiten Heimspiel hintereinander verpassten die Germanen den ersten Dreier. „Am Ende bestrafen wir uns selbst, klären zweimal nicht und verursachen kurz vor Schluss einen Foulelfmeter, den die Remscheider zum 3:3-Ausgleich nutzen“, haderte SSV-Coach Ünsal Bayzit nach dem Abpfiff. Während der Punch im letzten Drittel in den letzten Partien noch gefehlt hatte, waren die Schützlinge von Bayzit vor 100 Zuschauern am Freudenberg dieses Mal effektiver. Lukas Janz sorgte nach einem gut vorgetragenen Angriff über David Darko und Levin Ceylan nach 22 Minuten für die verdiente Führung. Doch nur vier Minuten später glückte Alia Camara der Ausgleich. In der Folge musste das zweite und dritte Tor für die Gastgeber fallen, doch weder Darko noch Danylo Plakhin sorgten für die Erlösung. Stattdessen stellten die Gäste nach 52 Minuten auf 2:1 durch Mehmet Keserci. Bayzit wechselte nun drei Mal, brachte frisches Blut für die Offensive. Das sollte sich auszahlen: zunächst traf der eingewechselte Tarik Özkan per Freistoß zum Ausgleich (84.). Und in der 87. Minute schien Alkan Sahingöz mit seinem Treffer auf Zuspiel von Pascal Glittenberg das Spiel gedreht zu haben. Wäre da nicht die Aktion in der 89. Minute gewesen, die Keserci per Strafstoß zum 3:3 bestrafte. ryz