Herr Fischer, Donald Trump hat mit Venezuela eine Vereinbarung getroffen, die den USA die Kontrolle über 65 Milliarden Fass nachgewiesener Ölreserven sichert. Das entspricht rund einem Fünftel der Vorkommen. Worum geht es dem Präsidenten bei dem „historischen Deal“?
Es geht dem US-Präsidenten mit Sicherheit darum, dass er sich Ölreserven „vor der Haustür“ der Vereinigten Staaten sichert. Er übt damit zugleich Macht in Südamerika aus: Denn die USA können über Venezuela in der Region geopolitisch Einfluss nehmen. Das hat vor ihm kein Präsident geschafft, seit sich Kuba durch die Revolution 1959 von Amerika gelöst hat.