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Berlin – Es ist sehr ungewöhnlich, wenn ein freigestellter Trainer ein Bundesliga-Heimspiel seiner alten Mannschaft auf der Tribüne verfolgt. Aber bei der Partie zwischen Union und Frankfurt (3:3) hat es genau das gegeben.

Gut vier Monate nach seinem letzten Match als verantwortlicher Union-Coach am 11. April in Heidenheim (1:3) saß Steffen Baumgart (54) auf der Haupttribüne. Erstmals sah er die Eisernen wieder live. Baumgart ist bekennender Union-Fan und schon über 20 Jahre Vereinsmitglied. Er saß nicht im VIP-Bereich, vor ihm hatten ein paar Frankfurter Anhänger Platz gefunden,

Steffen Baumgart besitzt bei Union zwei Dauerkarten

Baumgart kam als Anhänger und Dauerkarteninhaber. Weil seine Frau Katja verhindert war, brachte er den früheren Union-Manager Nico Schäfer mit, mit dem Baumgart befreundet ist. Baumgarts Liebe zum Verein ist trotz der für ihn sehr unangenehmen Trennung geblieben. Er lebt weiter in Köpenick und wird Union auch in Zukunft die Daumen drücken.

Bei Spielbeobachtungen bleibt er gewöhnlich immer sitzen. In der packenden Schlussphase hielt es aber auch ihn nicht mehr auf dem Plastikstuhl. Interessant: Den dreifachen Frankfurter Torschützen Younes Ebnoutalib (22) wollte Baumgart im Jahr 2025 zu Union holen.