Fast 30 Liter in wenigen Stunden

Unwetter erreichen Aachen und NRW – Hagel und Sturm

31.08.2026 – 04:41 UhrLesedauer: 2 Min.

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Blitze zucken während eines Unwetters am Himmel (Symbolbild): In Aachen und NRW werden neue Gewitter mit Starkregen und Hagel erwartet. (Quelle: IMAGO/Alexander Wolf/imago)

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Neue Unwetter erreichen zum Wochenstart Aachen und Nordrhein-Westfalen. In wenigen Stunden droht örtlich erheblicher Starkregen.

Eine neue Unwetterfront mit Starkregen, Hagel und Sturmböen erreicht in der kommenden Woche Aachen und Nordrhein-Westfalen. Vor allem am Montag (31. August) erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) Unwetter in weiten Teilen des Landes. Einige Wettermodelle rechnen mit 25 bis 30 Litern Regen pro Quadratmeter in nicht einmal 24 Stunden.

Der DWD erwartet bereits am Vormittag erste Gewitter und Schauer, die von Nordwesten in Richtung Nordrhein-Westfalen ziehen. Hinzu kommen örtlich kleinkörniger Hagel, Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 80 km/h und stellenweise Starkregen. Im Anschluss wird es stellenweise kalt, die Temperaturen erreichen zum Wochenbeginn Tiefstwerte von bis zu 7 Grad am Dienstag.

Wetter Aachen und NRW: Bis zu 60 Liter Regen – schwere Unwetter erwartet

Das Wettermodell des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) rechnet mit 25 bis 30 Litern Regen pro Quadratmeter in rund 24 Stunden, in Aachen könnten dagegen sieben bis zehn Liter Regen fallen. Bis zur darauffolgenden Woche erwartet das Modell allerdings schon weitere Regenschauer: Dann sind insgesamt fast 60 Liter Regen pro Quadratmeter möglich.

Im Video | So wird das Wetter in Ihrer Region

Video lädtimago images 0707452411Quelle: Glomex

Etwas geringer fallen die Prognosen des deutschen Wettermodells ICON aus. Es rechnet mit bis zu 20 Litern Regen pro Quadratmeter in NRW, in Aachen sind zwischen fünf und zehn Litern pro Quadratmeter nicht ausgeschlossen. Ähnliche Werte erwartet auch das Schweizer Wettermodell Super-HD. Der Wetterdienst „Kachelmannwetter“ rechnet regional mit einzelnen Sturmschäden bei besonders schweren Sturmböen.

Wettermodelle sind allerdings noch keine genaue Wetterprognose, sondern geben nur einen ungefähren Ausblick auf die Wetterlage der kommenden Tage und Wochen. Die Meteorologen rechnen allerdings schon jetzt damit, dass die Sommertage erst einmal vorbei sein dürften.

Nur noch fünf Grad: Kaltfront bringt Unwetter und Wetterwende

In Aachen sollen die Temperaturen bis in die zweite Septemberwoche hinein nicht mehr auf mehr als 25 Grad steigen. Einige Wettermodelle erwarten nachts sogar Tiefstwerte, die bis an den einstelligen Bereich heranreichen. So könnten bereits in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Temperaturen auf zehn bis sieben Grad abfallen.

In höheren Lagen wie in der Eifel oder im Sauerland sind dagegen Tiefstwerte im einstelligen Bereich durchaus wahrscheinlich. So erwarten einige Wettermodelle in der Eifel regelmäßig zwischen sieben und acht Grad. Im Sauerland können die Temperaturen stellenweise sogar auf bis zu fünf Grad abfallen.