Regionalliga Südwest. Der SC Freiburg II hat am vierten Spieltag im Dreisamstadion 0:0 gegen den VfR Mannheim gespielt. Die Freiburger U23 war nach einer Roten Karte gegen die Gäste mehr als eine Stunde in Überzahl, fand gegen die kompakte Defensive aber keinen Treffer.

Vor der Partie war der SC II nach zwei Unentschieden und einem 5:1-Heimsieg gegen Hessen Kassel noch ungeschlagen. Mannheim war nach zwei Remis und einer Niederlage in der Regionalliga Südwest noch ohne Sieg. Daran änderte sich auch nach dem vierten Punktspiel nichts.

SC-Trainer Bernhard Weis zeigte sich nach Angaben des Vereins nur bedingt zufrieden. Seine Mannschaft sei gut in die Partie gekommen und habe viel Ballbesitz gehabt. Zugleich verwies er darauf, dass Mannheim in Unterzahl gut verteidigt habe. Im letzten Drittel sei Freiburg nicht klar und zwingend genug gewesen.

Yamamoto gibt Pflichtspieldebüt für den SC Freiburg

Im Tor des SC II stand Kilian Katz. Jaaso Jantunen war in dieser Woche an Hansa Rostock verliehen worden. Mladen Mijajlovic fehlte im Vergleich zum 2:2 bei den Stuttgarter Kickers in der Startelf, nachdem er für die U19 des SC im DFB-Pokal der Junioren beim VfB Stuttgart eingesetzt worden war.

Zudem sammelten Anthony Jung und Rouven Tarnutzer Spielpraxis in der U23. Rihito Yamamoto kam zu seinem Pflichtspieldebüt im SC-Trikot. Mannheims Trainer Marcel Abele setzte auf dieselbe Anfangsformation wie beim 0:0 im vorherigen Punktspiel gegen den SGV Heilbronn-Freiberg.

Freiburg begann kontrolliert und hatte durch Yamamoto die erste Gelegenheit. VfR-Torwart David Nreca-Bisinger parierte dessen Schuss in der zehnten Minute. Kurz darauf setzte Tarnutzer einen Freistoß über das Tor. Auf der Gegenseite lenkte Katz einen Abschluss von Pasqual Pander über die Latte.

Rote Karte verändert die Partie

Obwohl der SC II mehr Ballbesitz hatte, kam Mannheim ebenfalls zu klaren Szenen. Jannik Marx traf nach einer Hereingabe von Jonas Weik mit einem Direktschuss die Latte. Kurz darauf musste Katz erneut bei einem Distanzschuss eingreifen.

In der 27. Minute sah VfR-Verteidiger Christian Kuhn Rot. Er hatte Krish Raweri als letzter Mann gefoult. Freiburg kam vor der Pause noch zu Möglichkeiten: Nach einem Pass von Leon Catak war Nreca-Bisinger vor Bismark Adomah am Ball. Später scheiterte Catak nach Vorarbeit von Raweri am Mannheimer Torwart, ein weiterer Schuss des Angreifers ging knapp über das Tor.

Freiburg drückt, Mannheim verteidigt kompakt

Zur zweiten Halbzeit brachte der SC II Nicolas Höfler für Yamamoto. Die Gastgeber blieben spielbestimmend, mussten sich gegen die eng stehenden Mannheimer aber jede Chance erarbeiten. Catak verfehlte zunächst aus der Distanz das Tor und traf wenig später den linken Pfosten.

Nach einem Eckball von Fabian Rüdlin parierte Nreca-Bisinger einen Kopfball von Jung. Auch bei einem Distanzschuss von Catak und bei einem Vorstoß von Billal Nuur Mohamed war der Mannheimer Torwart zur Stelle. Weis erklärte, sein Team habe den Gegner nicht konsequent genug bespielt; positiv bleibe neben dem Punkt, dass die Mannschaft weiter ungeschlagen sei.

Am fünften Spieltag tritt der SC Freiburg II erneut zu Hause an. Im Dreisamstadion ist am 5. September um 14 Uhr der TSV Steinbach Haiger zu Gast.