Während Google die Entwicklung von Android 17 QPR1 als Pixel Drop, das im September erscheinen wird, abgeschlossen hat, geht die Arbeit an der QPR2 munter weiter. Die nächste Version wird im Dezember erwartet und ist mittlerweile in der Beta 4 angelangt. Für kompatible Pixel-Geräte stehen die Builds CP41.260814.003.A2 und CP41.260814.003.B1 zur Installation bereit. Das Pixel 6 und 6 Pro sind nicht mehr dabei – sie haben mit der QPR1 ihr Support-Ende erreicht.

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Plattformstabilität

Mit der Beta 4 hat das Update auf Android 17 QPR2 den Status der Plattformstabilität erreicht, schreibt Google auf Reddit. Damit ist die API-Oberfläche festgelegt und der „API-Diff-Bericht“ enthält die endgültigen Änderungen. Entwicklerinnen und Entwickler können nun damit beginnen, die neuen Funktionen in ihre Apps zu integrieren.

Wie schon im Release von Android 16 QPR2 von Ende 2025 enthält auch die Android-17-Version (API Level 37) ein kleines Update des SDK. Das neue SDK ermögliche es dem Unternehmen, „schneller Innovationen mit neuen Plattform-APIs zu entwickeln, die außerhalb unseres üblichen jährlichen Zeitplans bereitgestellt werden“, sagte Google damals.

Im Unterschied zu zur großen Plattformversion wie dem Update auf Android 17 im Juni, seien Änderungen in der QPR2 „weitgehend additiv und so konzipiert, dass zusätzliche App-Tests auf ein Minimum reduziert werden“ können – mit QPR2 erreicht Android 17 API-Level 37.2.

Mehr Sicherheit, viele Bugfixes

Wie Google schon mit dem Release von Android 17 QPR2 Beta 3 schrieb, enthält die OS-Version neue Sicherheitsbeschränkungen für die programmgesteuerte Anrufweiterleitung, um Nutzer vor Betrug zu schützen. Das System analysiert nun USSD-Codes zur Anrufweiterleitung (wie beispielsweise *21#), die über die API „TelephonyManager.sendUssdRequest()“ ausgeführt werden, und schränkt deren Verwendung selektiv ein.

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Die Beta 4 umfasst überdies eine lange Liste an Fehlerbehebungen: Ein Fehler bei der Aktivierung der Entwicklereinstellung „Apps unterhalb des Ausschnittbereichs rendern“ führte dazu, dass die Statusleiste im Launcher nach Beendigung der Vollbild-Videowiedergabe transparent war. Auch ein Problem bei der Optimierung der Akkuladegrenze auf 80 Prozent, das zu übermäßig langen Ladezeiten beim Erreichen der letzten Zwei-Prozent-Schwelle führte, will Google behoben haben. Zudem reagierte in der vorherigen Version die Gestensteuerung nicht mehr, wenn Apps unterhalb der Displayaussparung dargestellt wurden, das soll nun behoben sein. Eine komplette Übersicht der Bugfixes finden Interessierte bei Google.

Das Update steht für sämtliche Modelle ab dem Pixel 6a bis zum Pixel 10 Pro XL, die Pixel-Foldables, das Pixel Tablet und für den Android-Emulator bereit. Die Pixel-11-Reihe soll bald auch Unterstützung für das Betaprogramm erhalten. Neugierige können die QPR-Beta auf ihren Geräten per OTA-Update installieren, nachdem sie es im Android-Betaprogramm registriert haben.

(afl)

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