Eine Spannung, die sich nicht recht erklären lässt: Mit Hintergrundgefühlen wie diesen beschäftigt sich ein „Focusing“-Auffrischungstag im Heinrich-Pesch-Haus.

Die Katholische Akademie Rhein-Neckar lädt für Samstag, 19. September, 10 bis 17 Uhr, „Focusing“-Erfahrene dazu ein, sich wieder mit der eigenen Körperwahrnehmung zu verbinden. Bei „Focusing“ handelt es sich um eine Methode der Körper- und Selbstwahrnehmung, bei der man auf ein körperlich gespürtes Gefühl „lauscht“, um innere Klarheit und Lösungen zu finden. Im Zentrum des Workshops steht laut Mitteilung ein Satz, der viele Menschen bewegt: „Ich will gesehen werden.“ Dieses Bedürfnis melde sich häufig als Spannung, Frust, Rückzug oder Sehnsucht. Der Workshop nehme diese Hintergrundgefühle in den Blick, bei einem selbst, bei anderen Menschen und in Gruppen. Kurze theoretische Impulse wechselten sich mit praktischen Übungen und Austausch ab. Die Teilnehmenden lernten dabei, starke Spannungen wahrzunehmen und achtsam zu begleiten.

Der von Ulrike Gentner, stellvertretende Direktorin am Heinrich-Pesch-Haus sowie „Focusing“-Beraterin und Ausbilderin für Geistliche Begleitung, geleitete Kurs richtet sich an Menschen, die bereits einen „Focusing“-Einführungskurs oder eine Grundausbildung absolviert haben. Der Workshop kann vor Ort im Heinrich-Pesch-Haus in der Frankenthaler Straße 229 (West) besucht oder online von zu Hause aus verfolgt werden. Die Teilnahme kostet inklusive Verpflegung 145 Euro (online: 115 Euro). Anmeldungen sind per E-Mail an anmeldung@hph.kirche.org oder im Netz unter www.heinrich-pesch-haus.de/veranstaltungen möglich.