Fahndungstreffer der Polizei
Frau mit gefälschten Tickets am Flughafen gestoppt
31.08.2026 – 10:14 UhrLesedauer: 1 Min.
Kontrolle am Frankfurter Flughafen (Symbolfoto): Den Ermittlern fiel dort am Dienstag eine Frau bei der Einreise auf. (Quelle: Liesa Johannssen/photothek.net/imago)
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Die Bundespolizei kontrolliert eine Reisende bei der Ankunft aus Madrid. Dabei kommt einiges ans Licht.
Die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt hat eine 59-jährige Chinesin festgenommen und anschließend nach Madrid abgeschoben. Die Frau war per Fahndung gesucht und legte bei der Einreisekontrolle gefälschte Flugtickets vor. Das geht aus einer Mitteilung der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main hervor.
Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hatte nach der Frau gefahndet, weil sie sich unerlaubt in Deutschland aufgehalten haben soll. Zudem war ihr spanischer Aufenthaltstitel international zur Fahndung ausgeschrieben.
Erstmals 2018 nach Deutschland eingereist
Die 59-Jährige war erstmals im Dezember 2018 nach Deutschland eingereist. Nachdem ihr im November 2019 die Abschiebung angedroht worden war, reiste sie ins Ausland weiter. Während ihres Aufenthalts in Deutschland soll sie der Prostitution nachgegangen sein.
Bei der Einreisekontrolle legte sie offenbar fingierte Flugtickets vor, um ihre tatsächlichen Reiseabsichten zu verschleiern. Die Ermittler leiteten daraufhin ein Verfahren wegen des Verdachts der Fälschung beweiserheblicher Daten zur Täuschung im Rechtsverkehr ein. Außerdem verhängten sie ein auf drei Jahre befristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot gegen sie.
