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Erkner (Brandenburg) – Messerangriff in einer Kleinstadt südöstlich von Berlin auf einer öffentlichen Straße. In Erkner ging ein Mann am Montagmorgen auf eine Frau los und verletzte sie tödlich. Der Täter konnte nach kurzer Flucht gefasst werden.

Der Vorfall ereignete sich gegen 6.30 Uhr in der Leo-Hendrik-Baekeland-Straße in Erkner (Brandenburg). „Trotz umgehender Reanimationsmaßnahmen erlag die Frau den erlittenen Verletzungen“, teilte ein Polizeisprecher mit. Sie starb noch am Tatort nahe der Stadthalle. Laut RBB soll bei der Tat ein Messer eingesetzt worden sein.

Täter nach kurzer Flucht gefasst

Als der Täter die Flucht über eine Brücke ergriff, versuchten mehrere Zeugen nach BILD-Informationen, ihn aufzuhalten. Ein Mann setzte sogar sein Auto ein, um dem Flüchtenden den Weg abzuschneiden. Dabei durchbrach er mit seinem Wagen das Geländer einer Brücke und landete auf einem Abhang.

Die Polizei sperrte den Tatort nach der tödlichen Attacke weiträumig ab

Die Polizei sperrte den Tatort nach der tödlichen Attacke weiträumig ab

Foto: BLP/Sappeck

Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein. Doch der Verdächtige kam nicht weit: Wenig später konnten Einsatzkräfte ihn aufspüren und festnehmen. Zu dem schnellen Fahndungserfolg trugen auch die Hinweise mehrerer Zeugen bei.

Während die Polizei den Bereich abgesperrt hielt, suchten Ermittler in weißen Schutzanzügen akribisch nach Spuren

Ermittler in weißen Schutzanzügen sichern akribisch Spuren am Tatort und in der Nähe

Foto: BLP/Sappeck

Zu den Hintergründen der Tat machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Bislang ist noch offen, ob sich die getötete Frau und der mutmaßliche Täter kannten und in welcher Beziehung sie zueinander standen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wie ein Polizeisprecher mitteilte, sind Kriminaltechniker vor Ort im Einsatz, um Spuren zu sichern und den Tatort zu untersuchen. Wegen des anhaltenden Regens wurde zum Schutz möglicher Beweismittel ein Zelt errichtet. Während die Ermittlungen laufen, bleibt der Bereich rund um den Tatort weiträumig abgesperrt. Betroffen ist auch eine Auffahrt zur A10.