Mann fällt vom Bahnsteig
Er trug BTSV-Shirt in Hannover: 23-Jähriger attackiert
31.08.2026 – 12:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Braunschweiger Fans (Symbolbild): Ein 23-Jähriger wurde am Hauptbahnhof in Hannover angegriffen. (Quelle: Lackovic/imago-images-bilder)
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In einem Shirt von Eintracht Braunschweig steht ein Mann am Hauptbahnhof in Hannover. Ein 17-Jähriger attackiert ihn – und wird in einer anderen Stadt gefasst.
Weil er ein T-Shirt von Eintracht Braunschweig trug, ist ein 23 Jahre alter Fußballfan am Hauptbahnhof Hannover angegriffen worden und dabei fast ins Gleis gestürzt. Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, hat die Behörde einen 17-jährigen Tatverdächtigen festgenommen.
Der Vorfall ereignete sich am frühen Samstagmorgen gegen 05.15 Uhr an den Gleisen 3 und 4. Der 23-Jährige trug ein T-Shirt von Eintracht Braunschweig. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei habe ihn ein Unbekannter angesprochen. Der Mann habe sich als Anhänger von Hannover 96 ausgegeben und den 23-Jährigen aufgefordert, das T-Shirt auszuziehen.
Verdächtiger befreit Opfer aus gefährlicher Lage
Es soll zu einem Streit gekommen sein. Der Unbekannte soll dem 23-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Zudem habe er versucht, ihm das T-Shirt zu entreißen. Bei der Auseinandersetzung sei der 23-Jährige kopfüber zwischen den Bahnsteig und einen abfahrbereiten Zug gestürzt.
Der Tatverdächtige habe ihn wenige Sekunden später selbst aus der gefährlichen Lage befreit. Anschließend sei er ohne das T-Shirt geflüchtet.
Versuchter Raub: Ermittlungen dauern an
Die Bundespolizei sichtete die Videoaufzeichnungen des Hauptbahnhofs. Die Beamten bestätigten die Angaben des 23-Jährigen. Im Zuge der Ermittlungen geriet ein 17-Jähriger in den Fokus.
Einsatzkräfte erkannten den Jugendlichen am Sonntag im Hauptbahnhof Frankfurt am Main. Die Festnahme erfolgte im Zusammenhang mit der Anreise zum Spiel zwischen dem SV Darmstadt 98 und Hannover 96. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurde der 17-Jährige wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes dauern an, wie die Bundespolizei mitteilte.
