Draußen ist noch Sommer, der September hat noch nicht einmal begonnen – und mitten in Duisburg ist Weihnachten bereits angekommen. Im Knüllermarkt an der Münzstraße in der Duisburger City weihnachtet es schon gewaltig – und jeden Tag etwas mehr. Spekulatius, Dominosteine gibt’s beim Discounter auch schon im August – doch hier kommt Weihnachten mit Kugeln, Lichtern und Tannengrün schon geballt daher.
Immer neue Themenwelten, so verspricht es Knüllermarkt-Chefin Petra Manoah, ziehen hier jeden Tag ins Geschäft ein. „Sie zeigen schon jetzt, wie Weihnachten 2026 aussehen wird“, sagt sie.
Und offenbar hätten das auch die ersten Besucher aus Lappland mitbekommen: Für Rentiere und andere Weihnachtsbesucher aus dem hohen Norden werde im Knüllermarkt bereits ein eigener Parkplatz freigehalten. Schließlich müsse man vorbereitet sein, wenn der Weihnachtsverkehr in Duisburg langsam ins Rollen kommt.
Besonders angesagt in diesem Jahr ist „Velvet Christmas“ (samtiges Weihnachten). Das sind verschiedene Rot- und Dunkelrottöne, die miteinander kombiniert und durch warme Orange- und Kupfertöne ergänzt werden. „So bekommt das klassische Weihnachtsrot einen neuen Look – satt, warm, opulent und modern“, so Petra Manoah.
Den genaue Gegenteil dazu ist das „gefrorene Weihnachten“ („Frozen Christmas“): Hier treffen eisblau, türkis und weitere kühle Blautöne auf Silber, transparente Elemente und frostige Oberflächen. Ein Weihnachtslook, der an Eis, Winterhimmel und gefrorene Landschaften erinnern soll.
„Weihnachten wird in diesem Jahr unglaublich vielseitig“, sagt Petra Manoah. „Auf der einen Seite sehen wir diese tiefen, warmen Farben, auf der anderen Seite ganz kühle, fast eisige Welten. Und genau diese Gegensätze machen für uns Weihnachten 2026 so spannend.“
Fertig sei Weihnachten im Knüllermarkt allerdings noch lange nicht. Es werde weiter aufgebaut, dekoriert und verändert – und jeden Tag komme ein bisschen mehr Weihnachten dazu, verspricht die Inhaberin. Sie setzt bekanntlich schon seit einigen Jahren darauf, als eine der ersten im Handel mit dem Weihnachtsgeschäft zu beginnen. Schon in den vergangenen Jahren zeigte sich, dass sie damit durchaus den Nerv vieler Kundinnen getroffen hat. Das Interesse an Weihnachtsdeko war auch schon im August groß.