Nach dem Kreuzbandriss von Giannis Konstantelias könnte Borussia Dortmund noch einen Last-Minute-Transfer abwickeln. Das bestätigt auch BVB-Coach Niko Kovac.
Die schlimme Diagnose bei Konstantelias sei für alle in Schwarz und Gelb „ein Schock“ gewesen, bekannte der 54-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel beim Oberligisten HEBC am Dienstag (20:45 Uhr) im Hamburger Volksparkstadion.
Kovac betonte mit Blick auf den 23-jährigen Griechen: „Er wird stärker wiederkommen, davon ist er und sind wir überzeugt.“
Konstantelias wird seine Genesung in Dortmund vorantreiben. „Wir haben hier sehr gute Bedingungen. Unsere Ärzte und das Reha-Team – wir sind richtig gut aufgestellt. Das ist höchster Standard. Deshalb wird er hier bleiben, um Kontakt mit den Mitspielern zu haben, die Mannschaft zu spüren“, sagte Kovac, der für mehrere Monate auf den Offensivakteur verzichten muss.
Genau deswegen könnte der BVB im Transfer-Endspurt noch einmal nachlegen. Man habe sich „zusammengesetzt“, schilderte Kovac. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book treten ihm zufolge die Pokalreise nach Hamburg nicht mit an, „weil es verdammt wenig Zeit ist. Die Zeit werden sie hier nutzen“.
Last-Minute-Neuzugang im Anflug? BVB hat „einige Optionen und Alternativen“
Kovac führte aus: „Wir haben einige Optionen und Alternativen, aber es muss alles passen. Wie bisher: Wir haben einige Eisen im Feuer gehabt und müssen gucken, was geschmiedet werden kann.“
Keine Auskunft wollte der Ex-Profi zum Stand in der viel diskutierten Personalie Jadon Sancho erteilen. „Wir kommentieren nichts. Das ergibt auch keinen Sinn. Wir sind mit der aktuellen Mannschaft sehr zufrieden, aber sind nicht blauäugig“, sagte Kovac.
Er betonte, der BVB verfüge über „sehr viele Spieler auf den Halbpositionen“. Fabio Silva, der als interner Konstantelias-Ersatz gehandelt wird, sei indes „derjenige, der die Sturmspitze mit Serhou [Guirassy] bilden wird“, erklärte Kovac.