In dem neuen Gebäude soll dann an neuen Energietechniken, Medikamenten und Diagnoseverfahren geforscht werden. Auch mehrere große Forschungsverbünde der RWTH sollen den Campus nutzen. Dort werden nach den Plänen dann neben eine Hörsal und Büros auch Labore und andere Arbeitsräume untergebracht sein. Der fünfgeschossige Bau bietet in Zukunft auf rund 2.200 Quadratmetern Platz dafür.
Am Montag erfolgte dann der erste symbolische Spatenstich als Startschuss für den Neubau. Mit dabei waren Wissenschaftsministerin Ina Brandes, Aachens Bürgermeister Dr. Michael Ziemons, RWTH-Rektor Ulrich Rüdiger und BLB-NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems. Das Land Nordrhein-Westfalen investiert rund 30,6 Millionen Euro in das Projekt und trägt damit etwa die Hälfte der insgesamt 62,2 Millionen Euro Baukosten – ein klares Bekenntnis zum Forschungsstandort Aachen. Aber was soll hier genau entstehen?

Erster Spatenstich für den geplanten Chemieneubau am der RWTH Aachen
Bildquelle: WDR / Julia Küppers
Fünf Etagen Glasfassage und große Freitreppe für RWTH Bau
Auffällig sind eine bunte Glasfassade und eine große Freitreppe im Inneren. Beim Bau werden besonders klimafreundliche Materialien eingesetzt, etwa zementarme Betone und Stahl aus recyceltem Schrott. Eine Solaranlage auf dem Dach soll so viel Strom erzeugen wie etwa zehn durchschnittliche Haushalte im Jahr verbrauchen.