Der Flughafen Düsseldorf ist nah, von Teilen Fischelns oder Oppums liegen Start- und Landebahn nicht einmal 17 Kilometer entfernt. Für den Wirtschaftsstandort Krefeld ist diese Nähe zum größten Airport in NRW ein Vorzug, ebenso für Krefelderinnen und Krefelder, die schnell nach „DUS“ gelangen, um in den Urlaub zu fliegen. Doch der Luftverkehr bringt auch unangenehme Seiten wie den Fluglärm mit sich. Aktuell beantragt der Flughafen Düsseldorf eine neue Betriebsgenehmigung beim NRW-Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Kernpunkte: Künftig sollen von Mai bis Oktober maximal 128 000 statt wie bisher 122 00 Flugbewegungen erlaubt sein; zudem sollen statt der derzeitigen 47 maximal 60 Flugbewegungen pro Stunde in der Zeit möglich sein, in der beide Start- und Landebahnen genutzt werden dürfen, beziehungsweise maximal 45 Flugbewegungen in den Stunden, in denen nur die südliche Start- und Landebahn zur Verfügung steht.