Die Spekulationen um ein mögliches Aus von Sportvorstand Markus Krösche bei Eintracht Frankfurt reißen nicht ab. Zuletzt ließ die „Bild“ mit einem Bericht aufhorchen, wonach bereits mehrere Nachfolgekandidaten rund um das Waldstadion gehandelt werden. Auch Joti Chatzialexiou vom 1. FC Nürnberg soll demnach ein Thema in Hessen sein. Der Club-Boss reagiert auf die Gerüchte aber deutlich.
„Bild“ berichtete jüngst, für den Krösche-Abschied stehe ein mögliches Szenario im Raum. Demnach sei es denkbar, dass der 45-Jährige nach Transferschluss am Dienstag zunächst eine Auszeit nehme und Ende September dann mit den SGE-Bossen über die Auflösung seines noch bis 2028 gültigen Vertrags verhandle. Wann genau Krösche und Eintracht Frankfurt dann getrennte Wege gehen, sei demnach offen.
Die vermeintliche Option, dass es bereits nach der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch zur Blitz-Scheidung der langjährigen Erfolgsehe kommt, scheint erst einmal vom Tisch – zumal dort Krösches Zukunft kein Thema sein soll. Nichtsdestotrotz brodelt die Nachfolger-Gerüchteküche kräftig. Das Boulevardblatt nennt Marcel Schäfer (RB Leipzig), Christoph Spycher (BSC Young Boys) sowie Joti Chatzialexiou (1. FC Nürnberg) als mögliche Optionen.
Nürnberg-Boss im Visier von Eintracht Frankfurt?
Letzterer hat die Gerüchte um einen Wechsel vom Frankenland nach Hessen aber klar dementiert. „Es ist sicherlich eine Wertschätzung, meiner Arbeit zu diesem Kandidatenkreis zu gehören, allerdings gibt es zu Eintracht Frankfurt überhaupt keinen Kontakt“, stellte der 50-Jährige auf Nachfrage der „Bild“ am Montag klar. Der ehemalige DFB-Boss ist seit Mai 2024 für den FCN tätig.
Erst vor wenigen Wochen hatte Chatzialexiou seinen Vertrag in Nürnberg zudem über das Saisonende hinaus verlängert. „Ich identifiziere mich ebenso mit dem Club, der Stadt und den Menschen in unserem Verein. Wir werden die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden und Gremien meistern, davon bin ich überzeugt“, sagte er damals.
Mit der Verpflichtung von Spielern wie Luka Lochoshvili, Fabio Gruber, Caspar Jander, Mohamed Alì Zoma und Stefanos Tzimas, die innerhalb kürzester Zeit ihren Marktwert in Nürnberg vervielfacht haben, machte sich der Nürnberger Sportboss für andere Klubs interessant. Stand jetzt ist ein Abschied aber offenbar kein konkretes Thema.
