DruckenTeilen
Uns auf Google folgen
Lederhosen und Dirndl gehörten zum guten Ton. © Sabine Degenhardt
Zahlreiche Besucher säumten die Bergstraße, als geschmückte Kühe, Kälber und Ziegen von der „Loiser Alm“ ins Tal geführt wurden. Einige Gäste waren extra aus Norddeutschland angereist.
Kleinern – Den traditionellen Almabtrieb ließen sich zahlreiche Gäste bei strahlendem Spätsommerwetter nicht entgehen. Zünftig gekleidet in Dirndl und Lederhose säumten sie die Bergstraße in Kleinern, als die buntgeschmückten Kühe und Kälber und auch einige Ziegen von der „Loiser Alm“ hinab ins Tal geführt wurden.
Ein Fest für alle Generationen, das ist der Almabtrieb. © Foto: Sabine Degenhardt
Für ein rundum gelungenes Fest hatten die Alten Kirmesväter gesorgt. „Wir freuen uns sehr, dass wieder so viele Gäste aus nah und fern zu unserem 17. Almabtrieb gekommen sind“, sagte Jens Althoff vom Vorstand. Einige seien aus Kiel, Osnabrück und Köln angereist. Die Gäste konnten an diesem Nachmittag aber nicht nur die herausgeputzten Kühe mit den Glocken bestaunen, sie wurden dabei und auch anschließend musikalisch vom Musikverein Ungedanken mit böhmischer Blasmusik unterhalten.
Das kulinarische Angebot ließ an diesem Tag keine Wünsche offen: sei es die obligatorische Haxn, ein Leberkäs oder Kässpatzen. Aber auch Germknödel wurden gern verspeist. Dazu rundeten ein König Ludwig Weissbier oder ein Wein mit Brezn das leckere Essen ab. Im Dorfgemeinschaftshaus wartete ein überaus reichhaltiges Torten- und Kuchenbuffet, an dem sich lange Schlangen bildeten. Die fleißigen Helfer hatten alle Hände voll zu tun. Und bei den Gästen konnte man immer wieder in strahlende, zufriedene Gesichter blicken.
Am Morgen war das Fest mit einem Gottesdienst gestartet, dem sich ein Frühschoppen mit den „Wirtshausmusikanten anschloss. Das Duo „Mitano“ unterhielt die Gäste am späten Nachmittag. (Sabine Degenhardt)