Transfer-Hammer

FCN soll 20-Millionen-Angebot für Zoma abgelehnt haben

Aktualisiert am 31.08.2026 – 19:46 UhrLesedauer: 2 Min.

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Mohamed Ali Zoma (Nummer 23) trifft gegen Arminia Bielefeld: Der Topstürmer des Clubs bleibt dem FCN erhalten. (Quelle: IMAGO/kolbert-press/Martin Agüera/imago)

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Der 1. FC Nürnberg hält Mohamed Ali Zoma – und verzichtet dafür offenbar auf sehr viel Geld. Gleich zwei Millionen-Angebote sollen beim FCN eingegangen sein.

Mohamed Ali Zoma bleibt beim 1. FC Nürnberg – und dafür soll der Club sogar auf eine enorme Ablöse verzichtet haben. Nach Informationen der „Bild“ lehnte der Zweitligist ein Angebot über 20 Millionen Euro inklusive Boni für seinen Topstürmer ab.

Dem Bericht zufolge kam die Offerte von West Ham United. Der englische Club spielt derzeit in der zweiten Liga. Zuvor hatte der italienische Transferexperte Matteo Moretto über das Angebot berichtet. Auf Nachfrage der „Bild“ wollte sich Nürnbergs Sportvorstand Joti Chatzialexiou nicht zu den Zahlen äußern.

Auch Marseille soll geboten haben

Brisant: Die 20 Millionen Euro sollen ungefähr jener Summe entsprechen, die der FCN zuvor als Schmerzgrenze für einen Verkauf Zomas angesehen hatte. Trotzdem entschieden sich die Nürnberger offenbar gegen einen Transfer.

Und West Ham soll nicht der einzige Interessent gewesen sein. Laut „Bild“ lag auch von Olympique Marseille ein Angebot in ähnlicher Höhe vor. Auch der französische Erstligist habe eine Absage erhalten.

FCN erklärt Zoma für unverkäuflich

Der Verbleib des 22 Jahre alten Angreifers war bereits am Samstag offiziell besiegelt worden. Während des 4:1 gegen Arminia Bielefeld erklärte Chatzialexiou Zoma für die laufende Transferperiode für unverkäuflich. „Heute ist unser Deadline Day“, sagte der Sportvorstand.

Zoma unterstrich gegen Bielefeld prompt seinen Wert für die Mannschaft. Nach einem Solo erzielte er bereits in der elften Minute die Führung und damit sein viertes Saisontor.

Nürnberg startet mit drei Siegen

Auch sportlich läuft es für die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose bislang nahezu perfekt. Mit dem Erfolg gegen Bielefeld gewann der FCN auch sein drittes Saisonspiel und stellte damit seinen Zweitliga-Startrekord aus der Saison 1999/2000 ein.

Die Nürnberger stehen damit an der Tabellenspitze und haben früh ein Zeichen im Aufstiegskampf gesetzt. Dass der Verein nun offenbar selbst Angebote in der Größenordnung von 20 Millionen Euro für einen Leistungsträger ausschlägt, dürfte die Ambitionen zusätzlich unterstreichen.