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Düsseldorf – Der Caravan Salon (läuft noch bis 6. September) ist die Camping-Messe, deren Herz ganz und gar fürs mobile Reisen schlägt. Und wie jedes Jahr buhlen zahlreiche Aussteller mit ihren Highlights um die Aufmerksamkeit der Wohnmobil-Fans. Vier AUTO BILD‑Redakteure waren für Sie in Düsseldorf und sagen, was wirklich rockt.

Dachterrasse auf Rädern

Der Westfalia Columbus Liner sticht mit einer ungewöhnlichen Idee hervor: ein Kastenwagen mit Dachterrasse! Jan-Philipp Chluba ist begeistert von dieser innovativen Lösung, die echtes Luxusliner-Gefühl auf Ducato-Basis bringt.

Das Herzstück? Die sogenannte „Sky Lounge“ auf dem Dach, die vom erhöhten Schlafbereich zugänglich ist. Besonders clever: das Drei-Ebenen-Konzept mit Wohnraum, Küche und Bad unten, einem erhöhten Bett und der Dachterrasse ganz oben. Dazu gibt es eine riesige Heckgarage, die auch Fahrräder bequem aufnimmt. Der Basis-Preis startet bei 83.900 Euro, das ausgestellte Fahrzeug liegt bei 112.850 Euro.

Am Stand von Westfalia geht es dieses Jahr hoch hinaus.

Am Stand von Westfalia geht es dieses Jahr hoch hinaus.

Foto: AUTO BILD/Lisa Busse

Spiegel wird zum TV

Lisa Busse schwärmt von einem besonderen Detail im neuen Nomade Nation Space. Das moderne Konzept besticht durch einen schwenkbaren Spiegel, der sich per Fingertipp in einen smarten TV-Bildschirm verwandelt. Diese clevere Idee schafft zusätzlichen Komfort, ohne Platz zu verschwenden.

Obwohl der Space noch ein Prototyp ist, zeigt er, wohin sich moderne Camper entwickeln: hin zu multifunktionalen Lösungen, die Wohnlichkeit und Technik verbinden. Einen finalen Preis gibt es inklusive Smart-Spiegel aktuell noch nicht. Zum Vergleich: Das Schwestermodell Neo startet bei 79.000 Euro.

Der Smart-Spiegel lässt sich vom Hoch- ins Querformat kippen, als auch komplett herumschwenken.

Der Smart-Spiegel lässt sich sowohl vom Hoch- ins Querformat kippen als auch komplett herumschwenken

Foto: AUTO BILD/Lisa Busse

Fahrrad-Fans aufgepasst

Für Daniel Eilers ist der „Rocket Camper Bike“ das Highlight. Der 6,84 Meter lange MAN TGE bietet eine XXL-Garage, in der bis zu vier Fahrräder Platz finden. Ein cleveres Schienensystem sorgt dafür, dass mehr Platz für das Hubbett bleibt.

Praktische Details wie ein Montageständer an der Hecktür zeigen: Hier haben echte Radfahrer mitgedacht. Der Verzicht auf eine klassische Nasszelle schafft zusätzlichen Stauraum und Bewegungsfreiheit. Der Einstiegspreis liegt bei rund 87.000 Euro.

Bei dem Rocket Camper Bike handelt es sich bisher noch um einen Prototypen.

Bei dem „Rocket Camper Bike“ handelt es sich bisher noch um einen Prototypen

Foto: AUTO BILD/Lisa Busse

Schweden zeigen Innovation

Alex Failing setzt auf den Kabe TRAQ. Die Schweden präsentieren mit Mercedes-Benz das weltweit erste vollintegrierte Wohnmobil mit optionalem Allradantrieb auf Sprinter-Basis. Besonders für Winterreisen oder abgelegene Ziele bietet der Allradantrieb zusätzliche Traktion. Ein optionales Offroad-Paket verleiht dem TRAQ eine abenteuerliche Optik mit Dachträger, Zusatzscheinwerfern und mattschwarzen Aluminiumfelgen. Diese Kombination aus Premium-Wohnmobil und zusätzlicher Fahrsicherheit macht den TRAQ zu einem echten Messe-Highlight. Preis: ab 268.595 €.

Allrad gibt es jetzt auch in der Kategorie der Teilintegrierten.

Allrad gibt es jetzt bei Kabe auch in der Kategorie der Teilintegrierten

Foto: AUTO BILD/Lisa Busse

Damit ist man preislich allerdings noch längst nicht am Ende der Fahnenstange angekommen. Wir zeigen Ihnen die zwei teuersten Wohnmobile vom Caravan Salon im Vergleich!