Am Montagnachmittag kollidierte ein Regionalexpress der Linie RE6 zwischen Chemnitz und Leipzig auf der Bahnstrecke zwischen Cossen und Burgstädt mit einem umgestürzten Baum.

Der Baum lag nach ersten Informationen in einem Kurvenbereich auf den Gleisen und wurde vom Triebfahrzeugführer während der Fahrt bemerkt. Trotz einer eingeleiteten Schnellbremsung konnte eine Kollision nicht mehr verhindert werden.

Regionalexpress kollidiert mit umgestürztem Baum

Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. In dem aus zwei Triebwagenteilen bestehenden Zug befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls rund 150 Fahrgäste. Der vordere Zugteil wurde bei dem Zusammenstoß beschädigt und konnte seine Fahrt nicht fortsetzen.

Die Fahrgäste aus diesem Zugteil wurden deshalb in den hinteren, unbeschädigten Teil des Zuges gebracht. Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützten dabei und beseitigten zudem Teile des umgestürzten Baumes aus dem Gleisbereich.

Zugverkehr zwischen Cossen und Burgstädt unterbrochen

Anschließend konnte der intakte Zugteil nach Cossen zurückgesetzt werden. Der beschädigte Zugteil verblieb zunächst auf der Strecke.

Da es sich in dem betroffenen Abschnitt um eine eingleisige Bahnstrecke handelte, war der Zugverkehr zwischen Cossen und Burgstädt infolge der Kollision unterbrochen. Im Schienenpersonennahverkehr kam es zu Teilausfällen, außerdem wurden Güterzüge zurückgehalten.

Wie der beschädigte Zug von der Strecke geborgen werden sollte und wann der betroffene Abschnitt wieder für den Bahnverkehr freigegeben werden konnte, war zunächst nicht bekannt.

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