Es war das Giganten-Treffen gleich zum Auftakt! Mit dem SC DHfK Leipzig und GWD Minden trafen die beiden Bundesliga-Absteiger in Liga 2 aufeinander und Leipzig konnte das Spiel knapp mit 24:23 für sich entscheiden.
Leipzig gewinnt Topspiel gegen Minden
Am letzten Spieltag der Handball-Bundesliga haben beide Klubs noch gegeneinander gespielt und sind gemeinsam abgestiegen. Am Montag traf man sich in Leipzig wieder. Und Staffan Peter erzielte nach zwei Minuten vor 3531 Fans das erste Zweitligator für die DHfK, die in den letzten elf Jahren erstklassig war.
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Leipzig, zuletzt im DHB-Pokal beim Zweitliga-Rivalen Essen gescheitert, packte in der Abwehr ordentlich zu und holte mithilfe des neuen Torwarts Anadin Suljakovic (aus Wetzlar) nach elf Minuten den ersten Mini-Vorsprung (5:3) heraus. Doch auch die Mindener waren in der Abwehr nicht weniger zimperlich und Morten Hempel Jensen brachte Minden vier Minuten später erstmals in Führung (5:6). Beide Teams taten sich in der Offensive schwer. Weil den Leipzigern beim 11:12 30 Sekunden vor der Pause rein gar nichts mehr einfallen wollte, drückte Trainer Frank Carstens wütend auf den Auszeit-Buzzer. Doch Franz Semper konnte seinen Wurf auch danach nicht verwandeln.
Auch nach der Pause brauchte Lukas Binder drei Versuche, um endlich das 12:12 zu erzielen. Wobei bei Minden vorn noch weniger lief. Gut fünf Minuten waren schon gespielt, als Hempel Jensen zum 13:13 traf. Beide Torhüter wurden noch berühmter geworfen, als sie schon sind. Wobei Mindens Malte Semisch zu diesem Zeitpunkt mit 13 Paraden die Nase vor Suljakovic (10) hatte. Leipzig bekam das Spiel einfach nicht in den Griff, einem 16:13 folgte prompt das 17:18 (42.).
Beim Spielstand von 22:22 waren noch zwei Minuten zu spielen. Nach einer weiteren Parade von Suljakovic (es war Nummer 16) hatte der SC DHfK im letzten Angriff die Chance auf den Siegtreffer. Der gelang Nationalspieler Franz Semper vier Sekunden vor Schluss. Leipzig gewann das Giganten-Treffen mit 24:23.
