Viele Menschen würden laut dem Bündnis „Wuppertal stellt sich quer“ derzeit mit Sorge auf die politische Entwicklung blicken sowie auf „den Aufschwung der AfD, eine zunehmende Verschiebung etablierter Parteien nach rechts, den fortschreitenden Sozialabbau, die unzureichende politische Reaktion auf die Klimakatastrophe und die zunehmende Hetze in sozialen Medien.“ Auch um den Zustand der Demokratie sowie um den Erhalt von Grund- und Freiheitsrechten wachse die Besorgnis.
Das Bündnis „Wuppertal stellt sich quer“ möchte es jedoch nicht bei der gemeinsamen Beobachtung dieser Entwicklungen belassen: „Wir wollen nicht resignieren oder uns mit unseren Sorgen allein zu Hause vor dem Fernseher wiederfinden. Wir wollen zusammenkommen, uns austauschen, vernetzen und gemeinsam überlegen, was wir konkret tun können.“
„Wir sind nicht ohnmächtig“
Der Nachmittag soll deshalb Raum für Begegnung, Diskussion und Vernetzung bieten. Geplant sind unter anderem: Diskussionsgruppen, Vorstellung verschiedener Initiativen, Planung weiterer Aktionen sowie Musik und Aktionen zum Mitmachen. Dabei soll die Veranstaltung ausdrücklich vom Engagement der Anwesenden leben. Alle, die eigene Ideen, Workshops oder andere Beiträge einbringen möchten, sind eingeladen, sich zu beteiligen.
Das Bündnis ruft dazu auf, Getränke, Snacks, Decken, Instrumente und alles Weitere mitzubringen, was zu einem gemeinsamen Nachmittag beiträgt. „Gerade angesichts der aktuellen Entwicklungen wollen wir zeigen: Wir sind nicht ohnmächtig. Wir können uns zusammentun, solidarisch sein und gemeinsam aktiv werden. Jetzt erst recht!“, so eine Sprecherin des Bündnisses. »red«