Auf der IAA Transportation in Hannover (15. bis 20. September) wird Kia den bereits länger angekündigten PV7 in der Serienversion als Weltpremiere vorstellen. Zwei Wochen vor der Neuvorstellung haben die Koreaner jetzt erste Teaserbilder des Vans vorgestellt, der wie in dieser Klasse üblich als Transporter und in einer verglasten Pkw-Version kommen wird – zumindest deuten die drei Bilder darauf hin.
Weniger futuristisch als die Studie
Erkennbar ist der kommende PV7 nicht ganz so futuristisch wie die 2025 vorgestellte Studie. Stattdessen lassen die Bilder erkennen, dass das Design sich am kleineren PV5 Elektro-Van orientiert. Dazu gehören die charakteristischen Dreiecksfenster hinter der A-Säule ebenso wie die in einzelne Segmente unterteilte Frontgestaltung und die hohe „Nase“ mit den bogenförmigen LED-Tagfahrleuchten.
Außer den Teaserbildern gibt es von Kia noch keinerlei Infos zum neuen PV7. Klar ist lediglich, dass er, wie der PV5, auf der E-GMP.S (Electric Global Modular Platform for Service)-Plattform aufbaut. Für die früher gezeigte Studie hatte Kia eine Länge von rund 5,3 Meter angekündigt.
Zwei Heckklappen-Lösungen
Auf den Teaserbildern und im kurzen Video sind weitere Details erkennbar. So gibt es neben der klassischen nach oben öffnenden Heckklappe wahlweise auch eine Lösung mit seitlich öffnenden Flügeltüren, die an außenliegenden Scharnieren befestigt sind. Spannend außerdem: Während der PV5 ein „Nasenlader“ ist, sind im Video Ladeklappen rechts hinten zu erkennen.
Über Antriebs- und Ladetechnik gibt es aktzuell keine Vorab-Infos. Leistung und Akku-Kapazität(en) dürften jedoch über den Werten des PV5 liegen. Interessant wird es vor allem, ob Kia dem PV7 die schnellere 800-Volt-Technik spendiert; der PV5 basiert auf einer 400-Volt-Architektur. In zwei Wochen wissen wir mehr.
Fazit