Verlässt Jamie Leweling den VfB Stuttgart auf der Zielgeraden des Sommertransferfensters und füllt die Kassen der Schwaben oder bleibt der deutsche Fußball-Nationalspieler (6 Einsätze/1 Tor) der Bundesliga erhalten? Diese Frage sorgte in den letzten 48 Stunden für zahlreiche Schlagzeilen. Nun soll eine Entscheidung gefallen sein.
Sofern nicht Außergewöhnliches passiere, werde Jamie Leweling auch 2026/27 für den VfB Stuttgart spielen. Das berichtet „Sky“. Der 25-Jährige selbst soll bislang alle Offerten abgeblockt haben.
In den vergangenen Tagen soll vor allem die AS Rom hartnäckig um den Flügelflitzer gebuhlt haben. Am Montagabend berichtete die „Bild“, in der Ewigen Stadt habe man ein zuvor kolportiertes Leihangebot inzwischen in einen festen Deal umgewandelt und sei bereit, rund 35 Millionen Euro für Leweling auf den Tisch zu blättern.
„Sky“ zufolge sollen die Römer allerdings bereits darüber informiert sein, dass der Wechsel nicht zustande kommt. Laut dem TV-Sender hat zudem der FC Everton sein Glück mit einem „konkreten Angebot“ versucht, alles deute aber auf einen Verbleib des DFB-Stars hin.
VfB Stuttgart will Spieler abgeben
Dass im Ländle noch etwas passiert, scheint derweil aber sicher. VfB-Boss Alexander Wehrle erklärte gegenüber dem „SWR“: „Wir werden schon noch ein, zwei, drei Spieler abgeben. Der Kader ist zu groß.“
Im Sommer 2026 investierte der VfB Stuttgart bislang etwa 55 Millionen Euro in den Kader. Demgegenüber stehen eher überschaubare Einnahmen in Höhe von neun Millionen Euro. Ein Leweling-Deal hätte diese Bilanz ausgleichen können.
Sollte ein Transfer für die kolportierte Summe doch noch über die Bühne gehen, wäre Leweling übrigens einer der teuersten Abgänge der Stuttgarter Geschichte.
An der Spitze thront Nick Woltemade, der im Sommer 2025 für circa 75 Millionen Euro zu Newcastle United wechselte. Auf Rang zwei folgt aktuell Benjamin Pavard, den sich der FC Bayern 2019 35 Millionen Euro kosten ließ.