Autofahrer und Passagiere des öffentlichen Nahverkehrs rund ums Werstener Kreuz im Düsseldorfer Süden brauchen ab Montag, 7. September, Geduld: Die Rheinbahn erneuert dort die Gleise und das hat Folgen für drei Stadtbahnlinien, sieben Buslinien und den Autoverkehr in Richtung A46. Die Arbeiten dauern bis Montag, 21. September, 4 Uhr, wie die Rheinbahn mitteilt.
Besonders weitreichend sind die Änderungen bei der U72: Aus Ratingen kommend, enden die Bahnen an der Haltestelle „Universität Nord/Christophstraße“ und fahren über die Strecke der Linie U73 bis zur Haltestelle „Universität Ost/Botanischer Garten“, von wo aus sie wieder zurück nach Ratingen fahren.
Auf dem gesperrten Abschnitt zwischen „Südpark“ und „Benrath, Betriebshof“ übernehmen Ersatzbusse den Betrieb. Diese halten in der Regel an den bestehenden Stadtbahn-Haltestellen oder an einer Ersatzhaltestelle am rechten Fahrbahnrand. Die Haltestellen „Opladener Straße“ und „Ickerswarder Straße“ werden in Richtung Benrath an eine Ersatzhaltestelle auf der Ickerswarder Straße in Höhe der Hausnummer 2 verlegt.
Bei der U76 enden die Bahnen in Richtung Holthausen bereits an der Haltestelle „Werstener Dorfstraße“ und kehren von dort um. Zwischen „Werstener Dorfstraße“ und „Holthausen“ sind ebenfalls Ersatzbusse im Einsatz. Auch hier werden die Haltestellen „Opladener Straße“ und „Ickerswarder Straße“ in Richtung Holthausen an die Ersatzhaltestelle auf der Ickerswarder Straße in Höhe der Hausnummer 2 verlegt.
Die U79 endet, aus Duisburg kommend, an der Haltestelle „Kaiserslauterner Straße“ und fährt von dort wieder zurück. Der Abschnitt bis zur Haltestelle „Universität Ost/Botanischer Garten“ entfällt. Die Rheinbahn empfiehlt, alternativ die Bahnen der Linie U76 sowie die Ersatzbusse der Linie U72 zu nutzen. Wer die Haltestellen „Südpark“ oder „Universität Ost/Botanischer Garten“ ansteuert, kann bereits ab der Haltestelle „Heinrich-Heine-Allee“ auf die Linien U72 und U73 umsteigen.
Buslinien – Umleitungen in beide Richtungen
Auch mehrere Buslinien sind betroffen. Die Linien SB50, 780, 782 und 785 fahren stadtauswärts ab der Haltestelle „Uni-Kliniken“ eine Umleitung, stadteinwärts gilt die Umleitung ab der Autobahnabfahrt Wersten. Die Haltestelle „Werstener Dorfstraße“ entfällt auf diesen Linien.
Die Linie 723 fährt in Richtung Eller Mitte ab der Haltestelle „Uni-Kliniken“ eine Umleitung. Die Busse, die an der Haltestelle „Südpark“ starten, fahren in Richtung Eller Mitte ebenfalls eine Umleitung. Die Linie 727 fährt in Richtung Reisholz ab der Haltestelle „Südpark“ eine Umleitung, die Haltestelle „Werstener Dorfstraße“ entfällt.
Die Linie 817 fährt in Richtung Benrath Betriebshof ab der Haltestelle „Werstener Dorfstraße“ eine Umleitung. Auch hier werden die Haltestellen „Opladener Straße“ und „Ickerswarder Straße“ an die Ersatzhaltestelle auf der Ickerswarder Straße in Höhe der Hausnummer 2 verlegt.
Einschränkungen auch für den Autoverkehr
Auch Autofahrer müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Wer vom Südpark über die Werstener Straße kommt, kann nur auf die A46 in Richtung Wuppertal auffahren, die Zufahrt zum Werstener Kreuz ist gesperrt. Von der Kölner Landstraße aus Oberbilk kommend ist nur das Rechtsabbiegen auf die Werstener Straße in Richtung Südpark möglich. Die Überfahrt des Werstener Kreuzes in Richtung Wersten sowie das Linksabbiegen auf die A46 in Richtung Wuppertal sind nicht möglich.
Von der Abfahrt Wersten/Oberbilk der A46 in Richtung Neuss kommend ist nur das Rechtsabbiegen auf die Kölner Landstraße in Richtung Oberbilk erlaubt. Von der A46 in Richtung Wuppertal kommend ist die Abfahrt Wersten/Oberbilk gesperrt. Zudem sind die Fußgängerüberwege im Bereich der Einmündung der Werstener Straße in die Kölner Landstraße gesperrt.
Zusätzlich wird der Werstener Tunnel der A46 vom Samstag, 12. September, bis Montag, 14. September, in beiden Richtungen wegen Wartungsarbeiten der Autobahn GmbH gesperrt.
Umleitungen sind großräumig ausgeschildert. Die Rheinbahn bittet Autofahrende, die Umleitungen zu nutzen und die gesperrten Bereiche weiträumig zu umfahren. Fahrgäste werden an den betroffenen Haltestellen, über elektronische Anzeigen und durch Durchsagen in den Fahrzeugen informiert. Durch den Einsatz von Bussen statt Bahnen kann es zu Wartezeiten und Verzögerungen kommen.