Smarte Raumaufteilung

Mit dem Schlafzimmer-Kubus im hinteren Teil der Wohnung lenkte Bennis den Bewegungsfluss im Raum. Entlang der fensterlosen Wand reihen sich das Wandregal hinter dem Sofa, die Holzküche und Einbaustauräume, gefolgt von einer kleinen Nische mit Waschbecken – gegenüber befindet sich einer der beiden Zugänge zum Schlafbereich. Ganz am Ende führt eine Tür in das kompakte, lichtdurchflutete Badezimmer, das in Weiß gehalten und mit einem handgefertigten Mosaikboden ausgestattet ist.

Auf der anderen Seite des Schlafzimmers, entlang der Fensterfront, befinden sich im hinteren Bereich der Eingang sowie ein weiterer Zugang zum Schlafzimmer. Auch dieser Durchgang ist offen gestaltet, sodass Tageslicht subtil in den Raum dringen kann. Im Schlafbereich selbst sorgen Holz, Textilien und Teppichboden für eine gedämpfte, ruhige Atmosphäre. Die Außenseiten der Trennwände sind mit Edelstahl verkleidet, der das einfallende Licht reflektiert und zurück in den Wohnbereich lenkt. Für den Boden wählte die Architektin Steinfliesen, die zusammen mit den handgefertigten Mosaikfliesen, den alten Deckenbalken sowie den Elementen aus Holz und Edelstahl ein zeitloses und zugleich warmes Ambiente erzeugen.

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Wie eine kleine Box fügt sich die mit Edelstahl verkleidete Holzkonstruktion in den Raum ein. Ihre abgerundeten Ecken lassen sie weich wirken, während sie den Schlafbereich definiert und zugleich Privatsphäre schafft, ohne ihn abzuschotten. Die Fenster und ihre Ausblicke bleiben dabei vollständig erhalten. Wandleuchten „Coquillage“ von Axel Chay. Auf dem Tisch steht eine Schale „PLI“ von François Lafortune (Galerie Jais).

Photos Joseph Jabbour / Style Daphnée Davoisekleine Wohnung Renovierung in Paris Pflanzgefäß Couchtisch

Vor einem brutalistischen Pflanzkübel von Willy Guhl steht ein „Supernova“-Beistelltisch von Léa Zeroil (Galerie Oasis). Auf dem Couchtisch ist Glasgeschirr von Sophie Lou Jacobsen zu sehen.

Photos Joseph Jabbour / Style Daphnée DavoiseZeitlose Materialien

„Ich wollte mit Materialien arbeiten, die nur minimal behandelt wurden. Der Boden besteht daher aus Burgunder-Kalkstein; die originalen Holz-Balken haben wir erhalten und bewusst in Szene gesetzt.“ Den Schlafbereich, der wie eine kleine „Box“ gestaltet ist, verkleidete die Architektin vollständig mit Edelstahl, während die gegenüberliegende Küche ganz aus Holz gefertigt ist. Ein weiterer Kontrast entsteht zwischen dem Inneren des Schlafzimmers und dem offenen Wohnbereich: Während der Schlafbereich durch dunkle Farbtöne, Teppichboden und eine braune Stofftapete an den Wänden geprägt ist, reflektiert die Edelstahlverkleidung der „Box“ das Licht und sorgt mit ihren abgerundeten Ecken für eine helle, fließende Raumwirkung. „Alles sollte zeitlos und zugleich modern wirken. Das Waschbecken der kleinen Nische etwa wurde aus ‚Emperador‘-Marmor gefertigt …“ Für die übrigen Wände wählte die Architektin einen weißen Anstrich, der das Gesamtbild vereinheitlicht und zugleich die unterschiedlichen Materialien zur Geltung bringt.