Bielefeld-Kirchdornberg. Faszination Japan: Die Kombination aus jahrhundertealten Traditionen und moderner Kultur gibt es am Sonntag, 6. September, rund um den Dorfkrug im Ortskern von Kirchdornberg zu erleben. Von 12 bis 17.30 Uhr lädt der gleichnamige Kulturverein gemeinsam mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft (DJG) Bielefeld zum ersten großen Japantag rund um die Gaststätte, den Vorplatz und den Kirchraum der Peterskirche ein.

Traditionelle Teezeremonie, meditative Shakuhachi-Klänge oder Anime und japanische Popkultur: „Der Japantag lädt Groß und Klein zum Entdecken, Staunen und Mitmachen ein“, sagt Organisatorin Nadja Relin, Vorsitzende des Vereins Dorfkrug Kirchdornberg. Das Programm bietet Einblicke in ganz unterschiedliche Bereiche der japanischen Kultur. „Zu den Höhepunkten gehören mehrere Taiko-Vorführungen mit japanischen Trommeln, bei denen es nicht nur etwas zu sehen, sondern vor allem auch zu hören und zu spüren gibt“, sagt Relin.

An zahlreichen Ständen können Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden und japanische Kultur ausprobieren. Sie können Samurai-Helme und japanische Masken basteln, Namen in japanischer Kalligrafie schreiben und verschiedene japanische Spiele ausprobieren, wie Fische sammeln, Ballonangeln und Ringwerfen. Die DJG Bielefeld informiert über Japan, Reisen und persönliche Erfahrungen. Zudem gibt es kulinarische Spezialitäten wie Kakigori – japanisches Raspel-Eis, Onigiris, Gyozas, Misosuppe.

„Der Japantag soll zeigen, wie Kultur Menschen zusammenbringen kann – unabhängig davon, ob sie bereits einen Bezug zu Japan haben oder das Land und seine Kultur zum ersten Mal kennenlernen“, ergänzt Relin. Dank Unterstützung der Stadtwerke Bielefeld sei es möglich, ein hochwertiges kulturelles Programm in Kirchdornberg anbieten zu können.

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Am Japantag eröffnet im Dorfkrug die Ausstellung der japanischen Künstlerin Miki Fuseya, die zwischen Japan und Deutschland pendelt. Im Mittelpunkt ihrer Werke stehen Menschen und Tiere. Besonders faszinieren sie die Emotionen, die sich in Gesichtern, Blicken und Körperhaltungen ausdrücken. Aus dieser Begegnung mit ihren Motiven entwickelt sie ihre Bilder intuitiv und ohne festgelegte Regeln.

„Die Künstlerin ist am Sonntag live dabei, Besucherinnen und Besucher können sich von ihr porträtieren lassen“, ergänzt Relin. Die Ausstellung ist noch bis zum 30. September zu sehen und kann während der Öffnungstage und Veranstaltungen des Dorfkrugs besucht werden.